Bei TB nur Mailversand möglich, bei OL Ein- und Ausgang mögl

  • Hallo, habe auf meinem neuen Laptop WLAN über Fritzbox 7170, Win XP und bin Kunde bei Netcologne (fals das wichtig ist).
    Zur Zeit kann ich Mails über TB verschicken aber beim Abrufen kommt nur der Hinweis "Zeitüberschreitung...". Mit OL funktioniert beides ???


    Mein PC ist über LAN an die Fritzbox angeschlossen und funktioniert problemlos! Wer kann helfen????

  • Hallo,
    manchmal hilft es, dass Konto zu entfernen und neu zu erstellen.
    Kommt eine genaue Fehlermeldung?
    Poste deine Servereinstellungen.
    Den Benutzernamen nc-xxxxxxx hast du mit Domain oder ohne eingetippt?
    Verschlüsselung steht auf nie?
    Gruß

    Konversationen ohne vorherige Anforderung werden ignoriert..
    Windows 10, 64-bit, immer die aktuelle Thunderbird-Version und ältere Testversionen. Testprofile vorhanden.
    Testkonten bei den meisten größeren Mailanbietern wie GMX, Web.de usw

  • Hi,


    und ergänzend zu mrb: hast Du eine Firewall am Laufen(die Windows eigene nicht vergessen)? Dann musst Du TB dort vielleicht nochmal freigeben.

  • Hey, habe die XP-Firewall so eingestellt, da TB erlaubt ist und die McAfee-FW kurzfristig ausgeschaltet.
    Dann habe ich TB deinstalliert und den Profil-Ordner für TB komplett gelöscht.
    Bei der Neuinstallation wurden die Einstellungen von OL übernommen (OL funktioniert immer noch problemlos).
    Es hat sich abr nichts geändert. Mailversand problemlos, Mailabruf "Zeitüberschreitung der Verbindung mit dem Server pop3.netcologne.de".


    Dei Einstellungen habe ich mit den meines PCs verglichen - kein (erkennbarer) Unterschied...


    Ich will aber kein OL !!!!!!!!!!

  • Man kann die Einstellungen nicht immer direkt mit OL abgleichen.
    Verschlüsselung steht auf nie?
    Sichere Authentifizierung verwenden ist nicht angehakt?
    Du bist bei Netcologne eingeloggt?
    Mache bitte einen Telnetbefehl auf den POP-Server lt. dieser Anleitung:
    http://www.thunderbird-mail.de…6hptmst70uihfak95g87erbl5
    Gruß

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  • Hey,
    der Test mit "Telnet pop3" ergab "+OK POP3 Ready mailproxy4 00021114"
    der Test "Telnet smtp" ergab "220 smtp3.netcologne.de ESMTP Postfix"
    - also die Verbindungen stehen.


    Verschlüsselung steht auf "Nie" und "Sichere Authentifizierung..." ist nicht markiert.
    Internet über Firefox funktioniert - müsste als eingeloggt sein... ;o(

  • Hi,


    auch wenn es hier jetzt vermutlich nicht die Ursache ist, denn die Firewalls blocken meist den Versand und nicht den Empfang, ist das >

    Zitat

    Hey, habe die XP-Firewall so eingestellt, da TB erlaubt ist und die McAfee-FW kurzfristig ausgeschaltet.

    keine gute Idee. Zwei Firewalls kann auf Dauer nur trouble geben.

  • rum ,
    nein, er hat 3 Firewalls, im Router ist noch eine sehr wirksame Hardwarefirewall.
    .
    Gruß

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  • Hallo zusammen,
    das Problem mit der 3-fach Firewall ist mir auch aufgefallen. Habe die FW von McAfee und Win XP jetzt deaktiviert (nun glaubt aber nicht, es würde laufen... ;o)
    .
    Wenn ich Mails über OL erhalten kann, gehe ich eigentlich davon aus, dass die FW der Fritzbox richtig eingestellt habe - oder kann es da Unterschiede zwischen OL und TB geben.


    Ich finds übrigens absolut klasse, wie ihr euch um mich "kümmert" - mein Freundeskreis hat mich da im Stich gelassen.


    Wolfgang

  • ... ach ja, habe noch einmal die Einstellungen von Netcologne verglichen - habe alles gem. Anweisung gemacht.

  • Ich haaaaabs!!!!


    Das SecurityCenter von McAfee blockierte eingehende Mails. Nach Deaktivierung des E-Mail Schutzes kamen die Mails. Ich habe aber keine Ahnung, wieso hiervon nur TB aber nicht OL betroffen war - ist mir aber eigentlich auch ziemlich wurscht...


    Allen freundlichen Helfern hier noch einmal vielen Dank für die Unterstützung.
    Hoffe, mein Eintrag kann zukünftig anderen Usern weiterhelfen.

  • Hallo,
    wie du siehst kann man Mcafee offensichtlich nicht abschalten.
    Das ist bei vielen Firewalls so.
    Mein Tipp: Routerfirewall genügt. Wenn du dich sicherer fühlst auch den ausgehenden Traffic zu kontrollieren (bei positivem Befund wäre offensichtlich das Kind schon in den Brunnen gefallen, in dem Fall kann dir sowieso niemand mehr helfen) reicht die Windows Firewall.


    Vielleicht sagt ja auch Peter Lehmann etwas zu diesem Problem.


    Gruß

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  • Zitat von "mrb"

    Vielleicht sagt ja auch Peter Lehmann etwas zu diesem Problem.


    Hi,


    der hatte keinen Grund "einzugreifen" :-)
    Ich konnte mir, ehrlich, auch kein anderes Ergebnis vorstellen.


    Oftmals ist das so, dass viele Nutzer meinen "viel hilft viel". Aber das ist leider nicht der Fall, sondern meist sogar das Gegenteil. Über das, was Firmen und Computer"fach"zeitschriften gern als Sicherheitssoftware anpreisen, sind wir geteilter Meinung. Aber Einigkeit herrscht, dass man niemals zwei derartige "Firewall" gleichzeitig auf einer Maschine laufen lassen sollte. Sie behindern sich eher meistens gegenseitig ... .


    Welche Aufgaben haben denn Firewalls (sehr stark vereinfacht und auf Desktop-FW bezogen !!!):


    1.
    Sie blockieren unerwünschten ankommenden Verkehr aus dem anderen Netz (hier Internet). Dazu reicht normalerweise bereits ein sauber konfiguriertes Betriebssystem ohne unnütz gestartete Dienste aus. Wo kein Port offen ist, muss ich nichts mit einer zusätzlichen Tür (= Desktop-"Firewall") blockieren. Aber wer weiß das schon von seinem System?
    Für diesen Zweck ist die betriebssystem-eigene Firewall absolut ausreichend - und oftmals besser ins System integriert als Fremdprodukte.
    Wenn du über einen Router ins Internet gehst, hat sich dieses Problem so wie so erledigt. Durch die Umsetzung auf eine nicht routbare "private" IP (z. Bsp. 192.168.178.*) ist der PC nicht aus dem Internet erreichbar. Das ganze nennt sich NAT - manche Hersteller verkaufen es aus "Firewall" ... .
    Fazit: diese "Routerfirewall" und die im BS eingebaute sind ein völlig ausreichender Schutz vor unerwünschtem ankommenden Verkehr.


    2.
    Der Desktop-"Firewall" versucht auch unerwünschten abgehenden Verkehr vom PC ins Internet zu verbinden. Und das ist so kompliziert, dass es eigentlich unmöglich ist ... .
    Was ist denn "unerwünschter abgehender Verkehr"?
    - an erster Stelle eingefangene böswillige Programme, Trojaner, Keylogger usw.
    - nach Hause telefonierende "gute" Programme usw.
    Was die "bösen" Programme sind, so sind die meisten mittlerweile so "gut", dass sie sich hinter anderen Programmen verstecken, oder gar den FW deaktivieren oder blenden können. Sie täuschen den "Firewall" und dir wird eine Sicherheit vorgegaukelt, die es in Wirklichkeit auf deinem Rechner überhaupt nicht (mehr) gibt. Außerdem ist das eigentlich auch nichts anderes, als ein Herumdoktern an den Symptomen - du beseitigst nicht den Trojaner, sondern betreibst maximal Schadensbegrenzung, indem du versuchst, selbigen nicht "nach hause telefonieren zu lassen".


    Und noch ein weiteres Problem - nämlich genau das hier festgestellte!
    Der "Firewall" versucht die Programme anhand von Merkmalen (Prüfsummen usw.) zu identifizieren. Einmal beim so genannten Lernvorgang nicht aufgepasst, und ein (getarntes "böses") Programm darf immer passieren und/oder ein "gutes" Programm wird eingesperrt. Genau das ist wohl hier passiert.
    Und die meisten User klicken die nervenden Warnmeldungen eh entnervt weg - und lassen damit immer mehr Programme zu, ohne dass sie wissen, was das für Programme sind. Und die Übervorsichtigen sperren im Gegenzug wichtigen Systembestandteilen den Zugang zum Internet - und wundern sich.
    Der richtige Betrieb einer Firewall setzt also viel Wissen und Können voraus - und das haben die wenigsten privaten User. (Ich kann mich an Lehrgänge erinnern, wo wir drei Wochen "nichts anderes" gemacht haben, als Firewallsysteme zu konfigurieren.)


    Meine Meinung zu derartigen "Sicherheitsprogrammen" könnt ihr euch also denken.


    Und wer's wirklich nicht lassen kann: Bei Problemen mit dem Zugang ins Internet reicht ein einfaches Deaktivieren der "Firewall" meistens nicht aus. Zumindest den Start derer mit dem Betriebssystem verhindern und einen Neustart durchführen. Und wenn das immer noch nichts bringt, zumindest zum Testen der Verbindung das Programm deinstallieren und das System neu starten.


    (Sorry, so viel wollte ich zu dieser späten Stunde gar nicht mehr schreiben ... .)


    MfG Peter

    Thunderbird 45.8.x, Lightning 4.7.x, openSUSE Tumbleweed, 64bit
    S/MIME, denn ich will bestimmen, wer meine Mails lesen kann.
    Nebenbei: die Benutzung der (erweiterten) Suche, und von Hilfe & Lexikon ist völlig kostenlos - und keinesfalls umsonst!
    Und: Ich mag kein ToFu und kein HTML in E-Mails!

  • Peter ,
    toll. Ich werde diesen Thread in mein Archiv gegen und bei Bedarf darauf hier als Link verweisen.
    Dein Beitrag ist mir wie aus der Seele gesprochen.
    Gruß

    Konversationen ohne vorherige Anforderung werden ignoriert..
    Windows 10, 64-bit, immer die aktuelle Thunderbird-Version und ältere Testversionen. Testprofile vorhanden.
    Testkonten bei den meisten größeren Mailanbietern wie GMX, Web.de usw

  • Danke :-)


    MfG Peter

    Thunderbird 45.8.x, Lightning 4.7.x, openSUSE Tumbleweed, 64bit
    S/MIME, denn ich will bestimmen, wer meine Mails lesen kann.
    Nebenbei: die Benutzung der (erweiterten) Suche, und von Hilfe & Lexikon ist völlig kostenlos - und keinesfalls umsonst!
    Und: Ich mag kein ToFu und kein HTML in E-Mails!