TBird auf OpenSuse 11.4 installiert - aber nicht startbar!

  • guten Abend liebe community,



    TBird auf OpenSuse 11.4 ist jetzt installiert - aber nicht startbar! Das Icon des TBird ist zwar kurz in der unteren Leiste sichtbar - aber dann - nach etwa 4 bis 8 Sekunden wars das dann. Dann verschwindet TBIRD wider - ohne je irgendwie richtig sichtbar geworden zu sein.


    ich hab keine Ahnung - keinen Plan was da los sein kann


    Hat hier irgendeiner eine Idee oder soll ich mit dem Prob auf Opensuse - (forum ziehen)


    freu mich auf T I P P S


    gruß lin

  • Hallo lin,


    es kann natürlich nicht schaden, Dein Problem in einem openSUSE-Forum zur Diskussion zu stellen. Aber ob hier oder dort, die Informationen, die Du lieferst sind gerade vor dem Hintergrund eines Linux-Betriebssystems etwas dürftig.


    Es könnte sich nämlich dabei unter Umständen auch um ein Problem mit Deinem Window-Manager handeln.


    Ist das bei Dir KDE, Gnome, LXDE, XFCE (um nur mal die bekanntesten zu nennen)?


    Also bitte noch ein paar Informationen mehr. Und (wenn Du einen Faden in einem Linux-Forum Deiner Wahl zu Deinem Problem eröffnest), dann bitte folgendes beachten:


    Setze auf jedenfall dort gleich zu Beginn einen Link auf Deinen hier eröffneten Faden und danach hier einen Link auf den in dem von Dir gewählten Linux-Forum.


    Gruß
    Feuerdrache

    „Innerhalb der Computergemeinschaft lebt man nach der Grundregel, die Gegenwart sei ein Programmfehler, der in der nächsten Ausgabe behoben sein wird.“
    Clifford Stoll, amerik. Astrophysiker u. Computer-Pionier

  • Hi lin,


    dann mach mal das, was unter Linux der erste Test ist: starte das Programm auf der Konsole.
    Und dann poste mal, schön in Codetags eingerahmt, das Ergebnis hier.


    Und dann würde mich noch interessieren, von wo du deinen TB her hast. Ich hoffe doch, als rpm direkt aus einem Repo, zum Bleistift von diesem da: http://download.opensuse.org/r…es/mozilla/openSUSE_11.4/


    MfG Peter

    Thunderbird 45.8.x, Lightning 4.7.x, openSUSE Tumbleweed, 64bit
    S/MIME, denn ich will bestimmen, wer meine Mails lesen kann.
    Nebenbei: die Benutzung der (erweiterten) Suche, und von Hilfe & Lexikon ist völlig kostenlos - und keinesfalls umsonst!
    Und: Ich mag kein ToFu und kein HTML in E-Mails!

  • hallo Feuerdrache hallo Peter Lehmann,


    vielen Dank für die Tipps.


    Zitat

    Passwort:
    linux-nvrv:/home/martin # thunderbird
    /usr/lib/thunderbird/thunderbird-bin: error while loading shared libraries: libhunspell-1.3.so.0: cannot open shared object file: No such file or directory
    linux-nvrv:/home/martin #


    habe kde am laufen - und die Distribution von OpenSuse - es war eine One-Click version von der enl. OpenSuse-Seite: Die hat dann den YAST selbsttätig aufgemacht.


    was bedeutet das obenstehende...?


    gruss lin

  • Hi,

    Zitat

    was bedeutet das obenstehende...

    da fehlt eine Library, also nachinstallieren. Hunspell hört sich nach Spache, Wörterbuch o.ä. an - such mal in Yast, was es da so gibt. Vermutlich gibt es noch thunderbird-*-Sprachpakete o.ä.

  • Hi lin,


    das was frog geschrieben hat ist völlig richtig, und passt auch zusammen mit dem, was du gepostet hast:

    Zitat

    es war eine One-Click version von der enl. OpenSuse-Seite


    Warum tust du dir das an?
    Warum nimmst du nich so, wie ich es dir empfohlen habe, das offizielle Repo mit rein, lässt die Repos aktualisieren, startest die normale Softwareinstallation mit Yast, rufst TB auf, installierst diesen samt dt. (!) Sprachdatei und fertig ist?
    Auf diese Art und Weise hast du nicht nur garantiert einen deutsch sprechenden Thunderbird, sondern er wird auch automatisch mit aktualisiert. Einfacher geht es doch wirklich nicht!
    (Wenn die Freunde der WinDOSe wüssten, wie einfach wir Linuxer nicht nur unser System, sondern auch (fast) sämtliche installierten Programme mit einem einzigen Klick aktuell halten können ... .)


    Da du den "englischen" Thunderbird ja schon installiert hast, wird dir dieser wohl auch im Yast mit angezeigt. Gehe dann im unteren Bereich auf die Anzeige der verfügbaren Versionen und wähle sowohl den TB als auch die dt. Sprachdatei aus dem openSUSE - Mozilla-Repo aus. Die 6.0.2. ist da auch drin.


    Also mach mal, und dann sehen wir weiter.


    MfG Peter

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  • Hallo Peter,


    danke für die Tipps. HAb das falsch gemacht - wollte Zeit , Aufwand, Mühe usw. usf sparen.


    jetzt werd ich heute Nacht mal machen, was du gesagt hast.


    Danke nochmals!


    Meld mich wieder

    gruss lin

  • Hallo Peter


    danke für die Hilfe - hab das so wie du gesagt hast gemacht. Es läuft . - jetzt will ich noch Enigmail installieren - dazu nehm ich am besten auch ein Repository - um auf Nummer sicher zu gehen


    Ich glaub das ist besser als so One_Click-Installationsdinge zu nehmen.



    Ich such mal ob ich das Repo finde


    gruss lin


    hab was gefunden


    PS und Update: Es wird wohl nicht clever sein hier auf dieser SEITE hier http://enigmail.mozdev.org/home/index.php.html
    IRGEND ETWAS downzuloaden: Das glaube ich ist wieder der selbe alte Fehler dem ich immer wieder aufsitze. ... Wo ist das REPO blos?

  • Zitat von "lin"

    . ... Wo ist das REPO blos?


    Hallo lin,


    unter anderem hier: http://download.opensuse.org/r…es/mozilla/openSUSE_11.4/. Diese Quelle hat Dir ja Peter bereits benannt. Dort ist auch die aktuelle enigmail-Version hinterlegt.


    Und damit


    Zitat von "lin"

    Ich glaub das ist besser als so One_Click-Installationsdinge zu nehmen.


    hast Du generell recht. Für die Zukunft also: Finger weg davon!


    Gruß
    Feuerdrache

    „Innerhalb der Computergemeinschaft lebt man nach der Grundregel, die Gegenwart sei ein Programmfehler, der in der nächsten Ausgabe behoben sein wird.“
    Clifford Stoll, amerik. Astrophysiker u. Computer-Pionier

  • Hallo Feuer drache hallo Peter guten Abend.



    ich hab enigmail via YAST installiert (einfach eine Suche im Software-INSTALLIER-Modus) nach EnigMail laufen lassen bzw. nach EnigMail suchen lassen. Dann hat YAST Enigmail gefundne - ich hab das akzeptiert und installier.t


    Dann gings weiter - ich hab dann eine OpenPGP-Meldung.- bekommen:


    Die für ihre GnuPG-Version 2.0.16 notwendige GPG-Agent-Anwendung konnte nicht gestartet werden.


    was soll das denn sein!? WAS hat das denn zu bedeuten. Hmm - ggf. mach ich einfach einen neuen Thread auf.
    Das passt jetzt nicht mehr ganz hier her.
    Gruss
    lin

  • Ich weiß nicht, wozu du für ein ganz normales Add-on (Enigmail) ein Repo benötigst.
    Das kannst du doch wie jedes andere Add-on installieren.


    Und GnuG muss natürlich vorher laufen. Aber das hat nun absolut nichts mit Thunderbird zu tun.


    MfG Peter

    Thunderbird 45.8.x, Lightning 4.7.x, openSUSE Tumbleweed, 64bit
    S/MIME, denn ich will bestimmen, wer meine Mails lesen kann.
    Nebenbei: die Benutzung der (erweiterten) Suche, und von Hilfe & Lexikon ist völlig kostenlos - und keinesfalls umsonst!
    Und: Ich mag kein ToFu und kein HTML in E-Mails!

  • Hallo,

    Zitat

    Ich weiß nicht, wozu du für ein ganz normales Add-on (Enigmail) ein Repo benötigst.
    Das kannst du doch wie jedes andere Add-on installieren.


    Kann man, wenn es verfügbar ist - mitunter gibt es aber speziell angepaßte Addons, z.B. für 64bit (ob 32 oder 64bit wurde noch nicht erwähnt, oder?) z.B. Lightning und Enigmail eher im Repo. Versucht man da ein "normales" Addon zu installieren, erhält man eine Fehlermeldung.
    Gruß, muzel

  • Da muss ich wohl seit Jahren etwas falsch machen ... .
    Alle meine Add-ons sind auf "herkömmliche" Art installiert. Und Fehlermeldungen hatte ich auch noch keine.
    JA, Enigmail und GnuPG gehören nicht dazu, denn => siehe unten ;-)


    MfG Peter

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    Nebenbei: die Benutzung der (erweiterten) Suche, und von Hilfe & Lexikon ist völlig kostenlos - und keinesfalls umsonst!
    Und: Ich mag kein ToFu und kein HTML in E-Mails!

  • Es geht nicht um falsch oder richtig, nur darum daß es möglich ist, einige Addons aus dem Repository zu installieren.

    Zitat

    Alle meine Add-ons sind auf "herkömmliche" Art installiert. (..)
    JA, Enigmail und GnuPG gehören nicht dazu

    Das verstehe ich jetzt nicht.
    m.

  • War wohl ein zarter Hinweis auf die Nutzung von S/MIME ...


    Gruß
    Feuerdrache

    „Innerhalb der Computergemeinschaft lebt man nach der Grundregel, die Gegenwart sei ein Programmfehler, der in der nächsten Ausgabe behoben sein wird.“
    Clifford Stoll, amerik. Astrophysiker u. Computer-Pionier

  • Zitat

    War wohl ein zarter Hinweis auf die Nutzung von S/MIME ...


    Und OpenPGP-Bashing.
    GnuPG ist jedenfalls kein Addon.
    Haben die in letzter Zeit gehackten CAs eigentlich auch mit S/MIME-Zertifikaten gehandelt?
    Grüße, m.

  • allo Muzel, danke für deine ANTWORT die sehr hilfreich ist.


    Sie spricht mir ganz grundsätlich aus dem Herzen. Es ist - m.E. bei OpenSuse sehr sehr oft so dass - einem zu Repos geraten wird. Ich hab so das Gefühl das PL da halt andere Erfahrungen gemacht hat.-




    Zitat von "muzel"

    Hallo,


    Kann man, wenn es verfügbar ist - mitunter gibt es aber speziell angepaßte Addons, z.B. für 64bit (ob 32 oder 64bit wurde noch nicht erwähnt, oder?) z.B. Lightning und Enigmail eher im Repo. Versucht man da ein "normales" Addon zu installieren, erhält man eine Fehlermeldung.
    Gruß, muzel


    BTW: Weil das ganze jetzt noch speziellere Opensuse - Implikationen berührt hat hab ich das Thema auch noch dort kurz angesprochen. Das ist natürlich nicht nett [iquette-like]. ABER nochmals. Es ist mir ein leichtes - mühlelos 10 Threads rauszusuchen in denen bei OpenSuse einem gesagt wird, die FINGER wegzulassen von Downloads... Deshalb hats mich bewogen das dort auch nochmals anzusprechen.


    Deshalb einmal mehr Mutzel - ich versteh dich unmittelbar - du bist einer der auch nachfragt ;-) Deine Postings haben das Prädikat SYMPATHISCH !!!

  • Hallo Lin,


    ich habe mal meine 11.3er Suse aktiviert und geschaut, wie es dort läuft. Habe festgestellt, daß ich dort vermutlich damals ähnlichen Ärger mit gpg 2.0.* und gpg-agent und dem ganzen Zeug hatte, das nicht so richtig funktioniert.
    Also hatte ich gpg 1.4.* installiert (da es das nicht im Repo gibt, selbst compiliert), in Enigmail den Pfad dorthin eingestellt, den agent deaktiviert und alles ging.
    In meinem anderen Beitrag, wo du dich netterweise auch verewigt hast, hatte ich ja schon mal mehr dazu geschrieben.
    Ich habe jetzt aber nochmal geforscht, wie es auch mit gpg 2.0 und gpg-agent geht. Zunächst mal solltest du die pinentry-Variante nehmen, die im Suse-eigenen Repo angeboten wird. Und falls der agent nicht automatisch gestartet wird, in die /home/<user>/.profile die Zeile

    Code
    1. eval $(gpg-agent --daemon)


    eintragen.
    Siehe auch:

    Code
    1. man gpg-agent


    P.S. Bei der 11.4er Susi gings dann genauso, mal abgesehen davon, daß es Enigmail in der erforderlichern Version für TB6 nicht im Repo gibt, aber man kann es ja ganz normal als Addon installieren.
    Und natürlich hat Susi mir erstmal den Bootloader zerschossen (können die nicht alle den grub2 nehmen ?? :aerger: )
    Knackpunkte sind, wie gesagt, das Paket pinentry-qt4 und der .profile-Eintrag.


    HTH, muzel