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Kalendersyncronisation ohne Google möglich?

  • Kurt Horn
  • October 30, 2018 at 9:28 AM
  • Closed
  • Thread is Unresolved
  • Kurt Horn
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    6. Mar. 2014
    • October 30, 2018 at 9:28 AM
    • #1

    Um Rückfragen vorzubeugen, bitten wir um folgende Angaben:

    • Thunderbird-Version: 52.9.1
    • Lightning-Version: 5.4
    • Betriebssystem + Version: Windows 7
    • Eingesetzte Antivirensoftware: Avira
    • Firewall (Betriebssystem-intern/Externe Software):

    Ich dachte, ich könnte meinen Kalender von meinen beiden Arbeitsplätzen aus führen, von denen ich auch verschiedene Postfächer verwalte, ohne dass ich die Daten über den Google-Kalender sycronisieren muss.

    Dazu habe ich an beiden Rechnern Lightning installiert und festgestellt, dass die an einem Rechner eingetragenen Daten am anderen nicht verfügbar sind.

    War meine Überlegung falsch oder gibt es die von mir angestrebte Möglichkeit doch?

    Herzlichen Dank im Voraus

    Gruß Kurt

  • slengfe
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    • October 30, 2018 at 9:58 AM
    • #2

    Hallo Kurt,

    Quote from Kurt Horn

    War meine Überlegung falsch oder gibt es die von mir angestrebte Möglichkeit doch?

    naja, Du wirst eine Cloud brauchen - von alleine kommen die Daten nicht von einem TB auf den anderen. Ob das die Datenkrake oder ein anderer (vielleicht datenschützender) Anbieter oder sogar eine eigene Cloud ist, bleibt Dir überlassen. Letztlich müssen die Daten aber irgendwo gesepichert werden, wo beiden TB-Installationen daruf zugreifen können.

    Um es am Beispiel zu beschreiben:

    Meine Hauptkalender liegen bei einem deutschen Anbieter aus Berlin (1. deutsches Datenschutzgesetz, 2. Komplettverschlüsselung aller Daten auf dem Server), einige andere Nebenkalender habe ich nur in TB.

    Meine anderen Geräte (Android, iOS) greifen selbverständilich direkt auf die Hauptkalender zu, die Daten sind immer identisch mit denen in TB (eigentlich liegen die Daten ja auf dem Server und werden von allen Geräten abgerufen). Die Nebenkalender muss ich manuell synchronisieren, die die Daten ja nur lokal in meiner TB-Installation vorhanden sind. Dafür nutze ich in (un)regelmäßigen Abständen MyPhoneExplorer, um die lokalen Daten aus TB mit meinem Android-Gerät zu synchronisieren.

    Ich hoffe, das hilft Dir.

    Gruß

    slengfe

    Meine Beiträge sind subjektiv und manipulativ, erheben Anspruch auf Allwissenheit und können Spuren von Ironie oder Sarkasmus enthalten. Außerdem sind sie käuflich.

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  • generalsync
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    • October 30, 2018 at 7:46 PM
    • #3
    Quote from slengfe

    Du wirst eine Cloud brauchen - von alleine kommen die Daten nicht von einem TB auf den anderen

    Dem letzten Teil kann ich nur zustimmen. Neben der Cloud gibt es aber natürlich auch andere Optionen (mit anderen Vor- und Nachteilen):

    • Wenn der Arbeitgeber einen Server betreibt, der von beiden Arbeitsplätzen aus erreichbar ist, kann eventuell darüber synchronisiert werden
    • Wenn ein oder mehrere Geräte regelmäßig zwischen den Arbeitsplätzen hin- und herpendeln (z.B. ein Smartphone), können darüber Daten übertragen werden. Entweder manuell wie slengfe das mit seinen lokalen Kalendern macht, oder automatisiert mit einem Tool wie GeneralSync
    • Wenn zwischen den Arbeitsplätzen bereits ein VPN besteht, kann zumindest zwischen parallel eingeschalteten Geräten wie im lokalen Netzwerk synchronisiert werden.

    Disclaimer: als Entwickler von GeneralSync bin ich bei dem Thema befangen.

    Ich entwickle unter anderem Synchronisationssoftware für Kalender und Adressbücher – ohne Cloud oder Server.

  • Kurt Horn
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    6. Mar. 2014
    • October 31, 2018 at 10:50 AM
    • #4

    Herzlichen Dank Euch beiden,

    irgendwann werde ich versuchen, es hinzubekommen, den Kalender in meiner Cloud bei Telekom zu hinterlegen. Das wird aber sicher noch lange dauern. Bis dahin werde ich wohl mit der Kraken-Lösung leben.

    Gruß Kurt

  • slengfe
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    • October 31, 2018 at 11:38 AM
    • #5
    Quote from generalsync

    Wenn der Arbeitgeber einen Server betreibt, der von beiden Arbeitsplätzen aus erreichbar ist, kann eventuell darüber synchronisiert werden

    Ist das keine Cloud? Ich jedenfalls wollte mit dem Begriff Cloud einen Datenspeicher im Internet beschreiben.

    Quote from Kurt Horn

    irgendwann werde ich versuchen, es hinzubekommen, den Kalender in meiner Cloud bei Telekom zu hinterlegen. Das wird aber sicher noch lange dauern.

    Ich kenne das Telekom-Angebot nicht, aber das sollte doch nicht mehr als wenige Minuten dauern. Anschließend den alten Kalender exportieren und in den Online-Kalender importieren - fertig.

    Gruß

    slengfe

    Meine Beiträge sind subjektiv und manipulativ, erheben Anspruch auf Allwissenheit und können Spuren von Ironie oder Sarkasmus enthalten. Außerdem sind sie käuflich.

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  • generalsync
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    • October 31, 2018 at 6:53 PM
    • #6
    Quote from slengfe

    Ist das keine Cloud?

    Je nachdem, wen man fragt. Für mich ist der entscheidende Faktor, dass die physische Maschine in den Hintergrund tritt, d.h. nicht konkret vereinbart wird, auf welchem Server eine Dienstleistung konkret erbracht wird. Für intern administrierte Anwendungen auf "eigenen" Servern würde ich daher den Begriff Cloud eher nicht verwenden.

    Es gibt aber auch Definitionen, bei der jeder einzelner Server eine Cloud darstellt, manchmal sogar bereits ohne Verbindung zum Internet (Marketing spricht dann gerne von "Private Cloud"). Die genaue Auslegung des Begriffes ist damit inzwischen eher eine Geschmacksfrage ;)

    Ich entwickle unter anderem Synchronisationssoftware für Kalender und Adressbücher – ohne Cloud oder Server.

  • Solaris
    Guest
    • October 31, 2018 at 9:16 PM
    • #7

    Der Begriff "Cloud" ist seinem Namen entsprechend sehr wolkig geworden. Mir gefällt deine Definition sehr gut.

    Für Cloud Computing gibt es bessere Definitionen.

    E-Mail ist an sich schon "Cloud", weil selbst Firmen kaum noch eigene E-Mailserver betreiben. Unter anderem deshalb fällt es mir schwer, nachzuvollziehen, weshalb jemand z.B. Kalender nicht in der Cloud ablegen möchte, während sämtliche - auch sehr private - E-Mails dort unverschlüsselt liegen.

  • generalsync
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    • November 1, 2018 at 2:28 AM
    • #8
    Quote from Solaris

    weshalb jemand z.B. Kalender nicht in der Cloud ablegen möchte, während sämtliche - auch sehr private - E-Mails dort unverschlüsselt liegen

    Ich sehe darin keinen Widerspruch. Das "normale" E-Mail nicht optimal ist, steht denke ich außer Frage. Das heißt aber nicht, dass man deswegen aufgeben sollte. Im Gegenteil, es sollte anspornen, es bei der E-Mail besser zu machen (Verschlüsseln, zumindest für geheime/private Nachrichten auf bessere Technologien wechseln).

    Gerade bei Daten, die traditionell mit den Geräten einer Person "mitreisen", bietet ein zentraler Cloud-Dienst im Alltag kaum spürbare Vorteile. Die Nachteile bleiben aber unverändert bestehen (z.B. Abhängigkeit von einer zentralen Infrastruktur, Probleme bei der Offline-Nutzung).

    Man kann sicherlich streiten, ob und inwieweit die Cloud eine zusätzliche Rolle spielen soll. So halte ich den Einsatz der Cloud z.B. für die Verbindungsfindung zwischen Peers oder gar als "Datenhalte" von E2E-verschlüsselten Fragmenten durchaus für sinnvoll, solange der Nutzer diesbezüglich das letzte Wort hat. Die Cloud sollte aber meiner Meinung nach bei solchen Daten keine zentrale Stellung einnehmen.

    Es gibt natürlich auch Anwendungen, bei denen ein solcher "lokaler" Ansatz nicht zweckmäßig ist. "Kommunikation zwischen Personen, die sich nicht persönlich kennen" ist so eine Anwendung. Eine lupenreine Verschlüsselung ist in so einem Fall technisch ohnehin nicht möglich, und eine gewisse "wolkigkeit" bietet hier tatsächlich oftmals Vorteile. Dazu kommen in diesem Fall soziale Argumente, die sich nicht rein technisch beantworten lassen. Aber auch hier ist es wichtig, Vor- und Nachteile abzuwägen. So bieten z.B. föderierte Systeme (E-Mail, XMPP, ...) oft mehr Funktionalität, Sicherheit und Flexibilität als zentrale Dienste aus der Cloud (Facebook und Co.).

    TL;DR: Man sollte meiner Meinung nach nicht blind alles in die Cloud legen, nur weil andere Daten bereits dort liegen. Die Cloud hat Ihre Vor- und Nachteile, die im Einzelfall abgewägt werden müssen. Kalender und E-Mails sind unterschiedliche Einzelfälle.

    Ich entwickle unter anderem Synchronisationssoftware für Kalender und Adressbücher – ohne Cloud oder Server.

  • Solaris
    Guest
    • November 1, 2018 at 9:44 AM
    • #9
    Quote from generalsync

    Ich sehe darin keinen Widerspruch.

    Ein Widerspruch ist das nicht. Aber eine gewisse Inkonsequenz oder auch Blauäugigkeit ist es schon, wenn man seine E-Mails unverschlüsselt der Cloud anvertraut und mit dem Android-Phone in der Tasche unterwegs ist, aber ausgerechnet bei den Kalendern und Adressbüchern plötzlich hohe Ansprüche an die Privatsphäre stellt.

  • Community-Bot September 3, 2024 at 8:40 PM

    Closed the thread.

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