GMX-E-Mail auf Thunderbird

  • Hallo zusammen,

    ich habe ein E-Mail-Postfach bei GMX und versuche mir ein entsprechendes Konto bei Thunderbird (neueste Version, heute heruntergeladen) einzurichten. Leider bekomme ich die Nachricht "Anmeldung auf dem Server imap.gmx.net mit Benutzernamen "...@gmx.de" fehlgeschlagen". Welche Servereinstellungen soll ich denn wählen? Ob es überhaupt ein POP- oder IMAP-Konto ist, weiß ich nicht, aber Thunderbird hat das so gefunden.

    Ich arbeite auf einem Acer Aspire 5 Laptop mit Windows 11. Es gibt noch ein anderes Thunderbird-Konto auf diesem Rechner, das problemlos funktioniert, aber über Host und nicht Internet-Mailanbieter.

    Ich bin für jede Hilfe dankbar !

    Images

    Edited 2 times, last by Jana H.: GMX hat von meinen Bemühungen mitbekommen und mir eine E-Mail, die unter anderem den Text im Anhang enthält. Ok, inzwischen habe ich das Problem gelöst. GMX schaltet standardmäßig den Zugriff über POP / IMAP aus. In den GMX-Einstellungen kann man das erlauben, und dann geht es mit IMAP-Ausgangsport 993 und -Eingangsport 587. ().

  • Go to Best Answer
  • graba

    Approved the thread.
  • Die Konteneinrichtung von Thunderbird funktioniert eigentlich ganz gut. Du brauchst nur auf Konteneinstellungen gehen und dann wählst Du, unten in Konten Aktionen, E-Mail Konto hinzufügen. Dann kommt ein Dialog wo Du nach "Ihr vollständiger Name", "Email Adresse" und Passwort gefragt wirst.

    Für den Namen kannst Du schreiben was Du willst, die E-Mail Adresse ist die die Du bei GMX hast und das Passwort hast Du auch. Wenn Du alles ausgefüllt hast geht es mit weiter zur nächsten Seite. Dort sucht er dann die zu Deiner Adresse passenden Einstellungen und zeigt die an. Du kannst dann zwischen IMAP und POP3 wählen.


    Nimm da IMAP wenn Du nicht extrem viele E-Mails bekommst. Und selbst dann, wenn Du viele E-Mails bekommst ist IMAP besser wie POP3 wenn Du auf einem Rechner einen lokalen Ordner einrichtest in den Du dann per Filter alle E-Mails verschiebst, die Du archivieren willst/musst.


    Der Unterschied zwischen IMAP und POP3 ist dass die Mails, wenn Du IMAP verwendest auf dem Mail Server gespeichert und verwaltet werden ... wenn Du POP3 verwendest werden die Mails, immer dann wenn Du eine Verbindung mit dem Server aufbaust, von Thunderbird heruntergeladen, dann auf Deinem Computer gespeichert und auf dem Server gelöscht.


    Beim IMAP Verfahren bleiben die Mails auf dem Server und Du kannst sie auch dann noch finden, wenn Du einen anderen Rechner benützt.

    Das IMAP Verfahren hat aber den Fehler, dass es vorkommen kann, dass Du nicht genug Speicherplatz auf dem Server hast, und dass dann Dein Konto nichts mehr annimmt.


    Deswegen empfehlen wir, dass man auf einem RechnerThunderbird mit einem Filter einrichtet, der alle E-Mails, die auf dem Server sind, automatisch auf den Rechner herunterlädt, wenn Du diesen benützt. Dadurch wird der Server-Speicherplatz dann wieder leer.


    Einige Public Mail Server verlangen, dass man in den Konto Einstellungen POP3/IMAP freischaltet.


    Alle diese Server werden sehr häufig von Betrügern genützt ... der Professor Soludo, das ist angeblich der Chef von der Nigerianischen Zentralbank, hat bei GMX, G-Mail, Hot-Mail,... usw. duzende von Konten. Deshalb sind diese Server mit Vorsicht zu geniessen... directbox.com ist mir persönlich lieber, davon bekommen selbst wir keinen SPAM.


    jamo2

  • Jana H.

    Selected a post as the best answer.
  • Vielen Dank für Eure Antworten. Ich kann inzwischen E-Mails empfangen, aber leider nicht senden. Die Einstellungen für den SMTP-Server habe ich angehängt. Was könnte die Ursache sein? Danke für Eure Hilfe.

  • Wenn das mit dem Port umstellen nichts bringt, frage bei Gmx an ... bei diesen Anbietern gibt es einen Haufen Spinner, die völlig absurde Massnahmen treffen, die angeblich das Versenden von SPAM verhindern sollen ...


    Ich habe da schon Ideen erlebt, die Leute da erfunden haben, die reif sind für die Klapsmühle ... in der Schweiz hat mir mal so eine Tussy von einem Provider gesagt, dass man, wenn man einen Internet Anschluss bei ihrer Telefongesellschaft, hat, nur noch mails verschicken kann, wenn man fürs Versenden ein Mail Konto vom Provider mit einem speziellen Port verwendet ... was sie mir freundlicherweise gibt ... das Konto hiess noname@provider.ch und sie hat mir auch noch das Passwort gegeben: 123456 ... das Ganze, dass damit niemand mehr SPAM verschickt!


    Ich habe sie dann noch gefragt, ob sie vielleicht etwas zuviel Klosterfrau Melissengeist geschnüffelt hat ... aber sie behauptete dann, dass sie völlig unbekifft wäre. Mit diesem "sicheren" Konto konnte ich dann wahrhaftig Mails verschicken ... bis am nächsten Morgen. Da ging dann wieder nichts. Ich habe wieder angerufen und sogar die Tussi vom Vortag bekommen. Die hat mir dann gesagt, dass da das Passwort doch nicht so optimal war und dass sie das deshalb geändert haben ... Ich habe dann einen anderen Provider gesucht

    • Best Answer

    Wenn das mit dem Port umstellen nichts bringt, frage bei Gmx an ... bei diesen Anbietern gibt es einen Haufen Spinner, die völlig absurde Massnahmen treffen, die angeblich das Versenden von SPAM verhindern sollen ...

    Das ist Unsinn - bei GMX funktioniert entweder 'SSL/TLS auf Port 465' oder 'STARTTLS auf Port 587'.

  • Alle diese Server werden sehr häufig von Betrügern genützt ... der Professor Soludo, das ist angeblich der Chef von der Nigerianischen Zentralbank, hat bei GMX, G-Mail, Hot-Mail,... usw. duzende von Konten.

    Die Absenderadresse hat selten etwas mit den offenen Mailservern zu tun, über die der Spam ausgeliefert wird. Dort muß man ansetzen um den Spammern ihr Werkzeug aus der Hand zu schlagen! (Abuse-Mails)

  • Jana H.

    Selected a post as the best answer.
  • Vielen Dank! "... bei GMX funktioniert entweder 'SSL/TLS auf Port 465' oder 'STARTTLS auf Port 587'."


    Mit STARTTLS und Port 587 geht es tatsächlich. Allerdings ist Authentifizierung notwendig, und es dauert mehrere Sekunden. Aber da will ich mal nicht so pingelig sein. Schönes Wochenende allen Helfern!