Rechtschreibprüfung und das Unterstrichene

  • 9.0.1:
    WInXP:
    Kann mir einer sagen, ob es so gewollt ist oder nicht und zwar, wenn ich ein Wort falsch schreibe und auf den Button Rechtschreibprüfung gehe und dieses Wort ignoriere, ist das Wort noch immer rot unterstrichen. Warum?
    Geht man aber auf das Wort mit der rechten Maustaste und wählt ignorieren aus, dann ist das Wort nicht mehr rot unterstrichen. Wo liegt der Unterschied, warum geht es nur auf diese Weise?
    Testet das doch bei Euch, kommt ihr auf ein anderes Ergebnis?

  • Habe mir jetzt auch die 10er Ver. runtergeladen, ist das gleiche Problem. Tja, vielleicht so gewollt obwohl es keinen Sinn macht.

  • Ist doch eigentlich völlig logisch.


    a) Das Wort ist falsch geschrieben. Du ignorierst es, d.h. es ist Dir egal. Trotzdem bleibt es damit immer noch falsch geschrieben (Stichwort: Rechtschreibung) und bleibt infolgedessen auch so markiert.


    b) Das Wort ist richtig geschrieben, jedoch kennt es das Wörterbuch nicht. Du ignorierst es, d.h. Du willst dieses Wort der Rechtschreibprüfung nicht kenntlich machen. Infolgedessen bleibt es - weil immer noch unbekannt - auch so markiert.


    c) Das Wort ist falsch geschrieben und unbekannt. Siehe b)


    So verfährt meines Wissens jede Rechtschreibprüfung der Office-Suiten (MS-Office Word, OpenOffice.org, LibreOffice usw. usf.), warum sollte es bei der Rechtschreibprüfung eines Mail-Programmes anders sein?


    Gruß
    Feuerdrache

    „Innerhalb der Computergemeinschaft lebt man nach der Grundregel, die Gegenwart sei ein Programmfehler, der in der nächsten Ausgabe behoben sein wird.“
    Clifford Stoll, amerik. Astrophysiker u. Computer-Pionier

  • Klingt ja alles logisch, dann kannst du mir bestimmt die Funktion der rechten Maustaste erklären, warum ich es damit wegklicken kann?

  • Nein! Kann ich jetzt nicht, da ich zur Zeit an einem Rechner ohne Donnervogel sitze ... :(


    Gruß
    Feuerdrache

    „Innerhalb der Computergemeinschaft lebt man nach der Grundregel, die Gegenwart sei ein Programmfehler, der in der nächsten Ausgabe behoben sein wird.“
    Clifford Stoll, amerik. Astrophysiker u. Computer-Pionier

  • Ein anderer darf es Dir aber auch erklären, oder? ... ;) Wenn nicht, wirst Du Dich noch ein Weilchen gedulden müssen ...


    Gruß
    Feuerdrache

    „Innerhalb der Computergemeinschaft lebt man nach der Grundregel, die Gegenwart sei ein Programmfehler, der in der nächsten Ausgabe behoben sein wird.“
    Clifford Stoll, amerik. Astrophysiker u. Computer-Pionier

  • Hallo,

    Zitat von "Feuerdrache"

    So verfährt meines Wissens jede Rechtschreibprüfung der Office-Suiten (MS-Office Word, OpenOffice.org, LibreOffice usw. usf.)


    ich muß dir widersprechen. LO verhält sich nicht so, sondern wie vom OP erwartet. Nach meiner Erinnerung traf das auch für OOo zu und sogar TB 3.1.x macht es wie erwartet. Egal, wo ich dort ignoriere (im Kontextmenü oder im Dialog Rechtschreibung), nirgendwo wird es anschließend mehr als fehlerhaft bemängelt, solange man im Dialog nicht "Seite nochmals prüfen" anklickt.


    Was hätte die Funktion "Ignorieren" auch sonst im Kontextmenü für einen Sinn? Beschäftigungstherapie? Sie dient dazu, einen falschen Fehler (häufig trifft das auf Eigennamen zu) in der Fehlerliste auszublenden, damit die echten Fehler besser erkennbar sind und die Prüfung über den Dialog sich nicht ein auf's andere Mal an solchen Stellen aufhält.


    Wenn TB 9 / 10 das anders machen, ist das IMHO einer der zunehmenden Bugs, die vom Thunderbird mehr Donner erzeugen, als das vom Fliegen die Rede sein kann, denn wenn "Ignorieren" ignoriert wird, funktioniert mal wieder etwas nicht mehr, was bisher funktionierte. :wall:


    Lösung? Man könnte diese "falschen Fehler" in das persönliche Wörterbuch aufnehmen. Aber: Dann darf man TB (zumindest die Rechtschreibprüfung) nur noch für eine einzige Sprache verwenden, denn idiotischerweise (gerade für ein internationales Produkt) verwenden alle Mozilla-Programme die Einträge im persönlichen Wörterbuch für alle Sprachen. Schleicht sich also mal in einem englischen Text ein deutsches Wort aus dem persönlichen Wörterbuch ein wird es (bei englischer Rechtschreibprüfung) nicht als falsch deklariert (oder umgekehrt; Beispiele wie Mann - men, wo - who, wer - where gibt es massenhaft). Wie es richtig geht, zeigen OOo und LO seit Jahren, und zwar mit der im Kern gleichen Engine für die Rechtschreibprüfung.

  • Hallo Cosmo,


    vielen Dank für Deine ausführliche Erläuterung. :top: Ich benutze die Rechtschreibprüfungen äußerst selten, vielleicht deshalb auch mein Irrtum.


    Wenn ich wieder an einem meiner Rechner mit Donnervogel bin, werde ich mich mal etwas intensiver damit befassen.


    Gruß
    Feuerdrache

    „Innerhalb der Computergemeinschaft lebt man nach der Grundregel, die Gegenwart sei ein Programmfehler, der in der nächsten Ausgabe behoben sein wird.“
    Clifford Stoll, amerik. Astrophysiker u. Computer-Pionier

  • Hallo zusammen,


    ich find' das Verhalten logisch ;-)
    Es wird zwar beide Male etwas ignoriert, nur das "was" ist nicht identisch.

    Zitat von "Robmantuto"

    wenn ich ein Wort falsch schreibe und auf den Button Rechtschreibprüfung gehe und dieses Wort ignoriere, ist das Wort noch immer rot unterstrichen. Warum?


    Das von der Rechtschreibprüfung vorgeschlagne Wort wird ignoriert, verbleibt also unkorrigiert im Text ->es wird weiterhin als falsch markiert.

    Zitat von "Robmantuto"

    Geht man aber auf das Wort mit der rechten Maustaste und wählt ignorieren aus, dann ist das Wort nicht mehr rot unterstrichen


    Hiermit wird das ausgewählte Wort von der Rechtschreibprüfung ausgenommen (ignoriert). Es erfolgt keine Prüfung mehr,
    ob richtig oder falsch ->folglich keine Falschmarkierung.


    Gruß
    muellerpaul

    --
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  • Hallo,


    uiiii, das

    Zitat von "muellerpaul"


    Das von der Rechtschreibprüfung vorgeschlagne Wort wird ignoriert, verbleibt also unkorrigiert im Text

    ist aber eine weit hergeholte Erklärung... :mrgreen:
    Wie erklärst du denn dabei "Alle ignorieren" und "Alle ersetzen"?

  • Hallo,


    so so, weit hergeholt also... ;-)

    Zitat von "rum"

    Wie erklärst du denn dabei "Alle ignorieren" und "Alle ersetzen"?


    Wir befinden uns im Rechtschreibprüfungs-Dialog:
    Ein mehrfach flasch geschiebenes Wort innerhalb des Textes, wird durch den Button "Alle ignorieren" dann halt mehrfach ignoriert (die Vorschläge), bzw. mehrfach ersetzt.


    Ich finde, das untermauert meine Theorie ungemein :mrgreen:


    Gruß
    muellerpaul

    --
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  • Hallo muellerpaul,


    beide Male (Kontextmenü, Dialog) wird dem Benutzer mit der identischen Bezeichnung "Ignorieren" eine Auswahl angeboten, aber etwas unterschiedliches wird vom Programm gemacht. Das soll logisch oder etwa naheliegend sein? Ich bezeichne so etwas als überraschend. Was soll den Benutzer dazu veranlassen anzunehmen oder gar zu erkennen, daß nur über das Kontextmenü (deiner Erklärung nach) dieses Wort im Folgenden ausgenommen wird? Ich kann keine Logik darin erkennen.


    Im Gegenteil, der Benutzer - ganz gleich, welche der beiden Möglichkeiten er wählt - will dieses Wort - ohne es in ein Wörterbuch aufzunehmen - nicht weiter korrigieren. Mir zumindest will es nicht einleuchten, warum dasselbe Wort, daß über das Kontextmenü gewissermaßen dauerhaft innerhalb der Schreib-Sitzung in dem betreffenden Fenster ausgenommen wird, über den Dialog nach dem "Ignorieren" immer noch angemeckert wird. Es gibt für mich keine Logik, daß der Benutzer überhaupt den Wunsch haben könnte auf beiden Wegen etwas unterschiedliches zu erreichen.


    Das Ignorieren (in TB 3.1 egal wo, im neuen über das Kontextmenü) führt ja auch dazu, daß dieses Wort auch innerhalb der Prüfung mit dem Dialog nicht mehr als falsch behandelt wird (außer mit schon beschriebenen Button). Benutzer, die die Echtzeitprüfung deaktiviert haben (sie ist ja eine Option) hätten nach deiner Logik also gar nicht die Möglichkeit, dieses Verhalten zu erreichen, denn wo keine Echtzeitprüfung, da auch kein Rechtschreib-Kontextmenü. Klingt nicht logisch.


    Ich finde auch keine Quelle die besagt, daß irgendwann in den letzten Versionen dieses Verhalten bewußt geändert worden wäre; wie gesagt, TB 3.1 verhält sich genauso, wie vom OP erwartet und wie seit Jahren von den freien Office-Programmen gewohnt. Wenn aber bei Mozilla eine Erkenntnis gekommen sein sollte, das "ignorieren" etwas anderes ist als "ignorieren", dann müßte sich das doch bei Rumbling Edge oder sonstwo lesen lassen.


    Zitat von "muellerpaul"

    Es wird zwar beide Male etwas ignoriert, nur das "was" ist nicht identisch.


    Was ist nicht identisch, wenn ich das nicht nur identische, sondern sogar dasselbe Wort einmal über das Kontextmenü und das andere Mal über das Menü ignoriere? :nixweiss: Übrigens: Vorschläge gibt es auch im Kontextmenü (und zwar dieselben), auch da ist also kein Unterschied zwischen beiden Wegen vorhanden.


    Nein, der Unterschied zwischen Kontextmenü und Dialog ist der, daß bis TB 1.5 das Programm gar keine Echtzeitprüfung könnte, folglich gab es da auch kein Kontextmenü für die Rechtschreibkontrolle. Die Echtzeit-Prüfung wurde damals eingeführt, ohne die gewohnte Prüfung deswegen zu entfernen.

  • Hallo Cosmo,

    Zitat von "Cosmo"

    beide Male (Kontextmenü, Dialog) wird dem Benutzer mit der identischen Bezeichnung "Ignorieren" eine Auswahl angeboten, aber etwas unterschiedliches wird vom Programm gemacht.


    Die Bezeichnung ist ähnlich, aber nicht identisch!
    Im jeweiligen Zusammenhang darf dann auch eine unterschiedliche Aktion vom Programm erwartet werden.


    Im Kontextmenü heißt es: "Ignoriere dieses Wort"
    Die Sofort-Rechtschreibprüfung muss dazu aktiviert sein (z.B. im Verfassenfenster ->Einstellungen ->Sofort-Rechtschreibung), um diese Kontextmenü zu erhalten und ein falsch geschriebenes/erkanntes Wort (rote Linie) muss aktiv vom User ausgewählt werden. Der Zusammenhang (die TB-Logik) zwischen "Ignoriere dieses Wort" und der Rechtschreibprüfung, ist für mich hier klar erkennbar.


    Im Dialog der Rechtschreibprüfung heißt es: "Ignorieren"
    Mir wird im Dialogfenster eine Auswahl an Wörtern angeboten. Ich kann, für das falsch geschriebene/erkannte Wort, diese Vorschläge ignorieren/annehmen (ersetzten). Das hier ein "Ignorieren" im Zusammenhang mit der Vorschlagliste steht, scheint mir doch recht selbsterklärend zu sein.


    Zitat von "Cosmo"

    Benutzer, die die Echtzeitprüfung deaktiviert haben (sie ist ja eine Option) hätten nach deiner Logik also gar nicht die Möglichkeit, dieses Verhalten zu erreichen, denn wo keine Echtzeitprüfung, da auch kein Rechtschreib-Kontextmenü. Klingt nicht logisch.


    Genau so ist es aber - dieses Kontextmenü ist dann nicht vorhanden, siehe oben. Wenn die Sofort-Rechtschreibprüfung deaktiviert ist, wird ein falsch geschriebenes Wort auch nicht durch eine rote Linie markiert, ein Ausnehmen aus der Rechtschreibprüfung ist dann nicht möglich. Das muss man nicht logisch finden, aber ich kann es akzeptieren (im OT ging es um den Unterschied bei eingeschalteter Sofort-Rechtschreibprüfung).


    Übrigens, dieses "Verhalten" - Kontextmenü/Dialogfenster - ist bei mir in allen TB-Versionen (2.x, 3.x, 10.0) identisch.


    Gruß
    muellerpaul

    --
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  • Hallo muellerpaul,


    Zitat von "muellerpaul"


    Die Bezeichnung ist ähnlich, aber nicht identisch!
    ...
    Im Kontextmenü heißt es: "Ignoriere dieses Wort"


    Ja, "dieses Wort", und nicht etwa alle Vorkommen des betreffenden Wortes (was "Alle Ignorieren" im Dialog entspräche). Aus "dieses Wort" abzuleiten, daß die angegebene Aktion - die lautet immer und völlig identisch: "Ignorieren" - eine unterschiedliche sein soll, ist damit nicht zu begründen. Gleiches Verb (vor langer Zeit sagte man dazu: Tu-Wort), gleiches Handeln (= Tun) und eben nicht unterschiedliches Handeln (Tun). Wenn hier jemand schreibt: "Bitte helft mir" und ein anderer "Bitte helft mir bei dem Fehler", so wollen beide offenkundig und laut vielfacher Erfahrung genau dasselbe: Hilfe. Keiner von beiden erartet etwas anderes als der andere. Und der erste wäre maßlos überrascht (oder auch entrüstet), wenn er Hilfe zu etwas völlig anderem als dem beschriebenen Fehler erhalten würde (identische Fehlerbeschreibung vorausgesetzt). - Wenn bei einem Boxkampf der Ringrichter nach einer Unterbrechung die Boxer auffordert, weiter zu boxen und dann kurz "Box" ruft, dann meint er immer (auch ohne zu sagen "Box diesen Gegner") diesen Gegner als Ziel, niemals sich selber oder einen anderen Dritten - und wehe, wenn der Boxer das "Box" auf den Ringrichter beziehen sollte, der die Aufforderung ausgesprochen hat :aerger: Ob mit oder ohne Ergänzung, die Aufforderung soll immer zu der gleichen Aktion führen.


    Zitat von "muellerpaul"

    Mir wird im Dialogfenster eine Auswahl an Wörtern angeboten. Ich kann, für das falsch geschriebene/erkannte Wort, diese Vorschläge ignorieren/annehmen (ersetzten). Das hier ein "Ignorieren" im Zusammenhang mit der Vorschlagliste steht, scheint mir doch recht selbsterklärend zu sein.


    Mir nicht, weil auch im Kontextmenü (in der Anordnung logischerweise unterschiedlich) exakt die gleichen Vorschläge angeboten werden. Ich kann wie im Dialog (dort wählt man das über den Befehl "Ersetzen") einen dieser Vorschläge akzeptieren, oder aber alle Vorschläge ignorieren. Und wie im Dialog kann ich im Kontextmenü nur eines davon machen, also akzeptieren oder ignorieren, niemals beides zugleich. Daß ein Dialog anders aussieht als ein Menü ist selbstverfreilich, aber das notwendigerweise und völlig unvermeidlich unterschiedliche Aussehen macht noch keinen inhaltlichen Unterschied.


    Anderes Beispiel: Ob du im Schreibfenster des TB die Adresse des Empfängers eingibst, indem du die ersten Buchstaben in die Adreßzeile eintippst und den Vorschlag mit Enter übernimmst, aus der Seitenspalte (F9) die Adresse auswählst oder ob du das Schreiben beginnst, indem du das Adreßbuch öffnest, dort die Adresse wählst und dann auf "Verfassen" klickst: Du wirst immer das gleiche Ergebnis erhalten und wäre es nicht so, könnte man das Programm (egal welches) in die Tonne kloppen. Es ist einzig eine Frage von Gewohnheit und Komfort.


    Zitat von "muellerpaul"

    Übrigens, dieses "Verhalten" - Kontextmenü/Dialogfenster - ist bei mir in allen TB-Versionen (2.x, 3.x, 10.0) identisch.


    Yep, da korrigiere ich mich, du hast Recht. Mein Fehler beim Testen. Also stelle ich fest: TB hat da schon immer nicht nachvollziehbar die Erwartungen durchbrochen und somit auch die (vom Office schon lange zuvor bekannten) Konventionen. (Das paßt zu dem von mir bereits beschriebenen Umgang mit dem persönlichen Wörterbuch. :sad: ) Im täglichen Umgang verwende ich den Dialog so gut wie nie (zumindest nicht bei im Vergleich zu manchen Office-Dokumenten vergleichsweise kurzen Mails), deswegen war mir das nicht so bewußt.

  • Hi,


    sorry, Thomas, aber deine Argumentation hinkt heftig, denn die Vergleiche sind, nun ja...


    muellerpaul sagt ja nicht, dass das Wort "ignorieren" eine jeweils eine andere Bedeutung hat, sondern nur, dass es sich zum einen auf die Prüfung des Wortes, zum anderen aber auf die Akzeptanz der Vorschläge bezieht.


    Allerdings folge ich auch der Argumentation von muellerpaul nicht, denn


    - ich habe getippt: "misd ist misd und das ist misd"


    und alle misd wurden unterstrichen.


    - mit der Kontextprüfung wird bei "Ignoriere dieses Wort" der Unterstrich bei allen folgenden "misd" entfernt. Gut so.


    - mit dem Button kommt das Fenster und wenn ich nun "Ignorieren" wähle, wird beim ersten misd der Unterstrich entfernt und das zweite misd angesprungen und abgefragt usw.
    Das Ignorieren bezieht sich also auf die Prüfung des angezeigten Wortes, mit "Alle Ignorieren" werden wie beim Kontextmenü dann alle raus genommen

  • Hallo,

    Zitat von "rum"

    - mit dem Button kommt das Fenster und wenn ich nun "Ignorieren" wähle, wird beim ersten misd der Unterstrich entfernt und das zweite misd angesprungen und abgefragt usw.
    Das Ignorieren bezieht sich also auf die Prüfung des angezeigten Wortes, mit "Alle Ignorieren" werden wie beim Kontextmenü dann alle raus genommen


    hmm, hier zeigt sich ein anderes Verhalten. Wenn ich "Ignorieren" im Dialogfenster wähle, dann wird für dieses Wort der Vorschlag ignoriert, aber das Wort bleibt weiterhin unterstrichen. Analog "Alle Ignorieren": Die Vorschläge werden für ein mehrfach falsch geschriebenes Wort ignoriert, die Falschmarkierung bleibt bestehen.


    Zitat von "Cosmo"

    Ja, "dieses Wort", und nicht etwa alle Vorkommen des betreffenden Wortes (was "Alle Ignorieren" im Dialog entspräche)


    Cosmo , in diesem Punkt gebe ich dir gerne Recht. Die Bezeichnung lässt Interpretationsspielraum zu. Besser wäre hier ein "Ignoriere dieses Wort (auch mehrfach)"


    Gruß
    muellerpaul

    --
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  • Hallo,


    rum :
    Vergleiche hinken immer - mal mehr, mal weniger. Ich habe meine Vergleiche allerdings nur als Ergänzung zur Argumentation gebracht, nicht als Ersatz dafür, du kannst sie gerne überlesen, wenn dir das zu sehr hinkt. Allerdings teile ich deine Meinung über das Hinken der Argumentation abseits der Vergleiche nicht, zumal du außer den Vergleichen rein gar nichts darüber geschrieben hast, was an der Argumentation hinken soll.


    Weiter hast du geschrieben:

    Zitat von "rum"

    muellerpaul sagt ja nicht, dass das Wort "ignorieren" eine jeweils eine andere Bedeutung hat, sondern nur, dass es sich zum einen auf die Prüfung des Wortes, zum anderen aber auf die Akzeptanz der Vorschläge bezieht.


    Na also, ein und dasselbe Wort, mal soll es sich auf die Prüfung, mal auf die Akzeptanz der Vorschläge beziehen. Und woher soll ein Benutzer das erkennen? Wie bereits erwähnt, aus der Gewohnheit des "befreundeten" Office-Programms ist die Konvention eine andere. Diese unterschiedliche Bezugnahme (Prüfung / Akzeptanz) stimmt allerdings nicht wirklich, wie im folgenden Absatz erläutert.


    Auch die Argumentation, daß im Kontextmenü ja "... dieses Wort" dahinter steht, geht ins Leere. Im Dialog steht ja - wie bereits erwähnt - auch der Befehl "Alle Ignorieren" zur Verfügen, und dieses "alle" bezieht sich - wie im Ergebnis ganz unmißverständlich deutlich wird - auf alle Vorkommen des aktuellen Wortes und keineswegs auf alle Vorschläge; folglich ist klar, daß auch die Schaltfläche "Ignoriere" sich nicht auf die Vorschläge (oder den aktuell markierten Vorschlag) bezieht, sondern auf das aktuelle Wort - was ganz klar im Sinngehalt identisch ist mit der Formulierung "Ignoriere dieses Wort" im Kontextmenü. Wenn aber alles, was "ignorieren" ausdrücken will, gleich ist, dann ist das unterschiedliche (und von Office abweichende) Verhalten bezüglich der roten Markierung für einen Benutzer logischerweise überraschend und unerwartet. (Bitteschön: Ganz ohne Vergleiche.)



    Ich habe das ungute Gefühl, daß hier kaum reproduzierbar immer wieder andere Ergebnisse auftauchen. muellerpaul hat dir ja schon geantwortet, daß bei ihm die roten Kringel bleiben und ich habe das soeben ebenfalls festgestellt. Mehr noch: Mach ich eine Rechtschreibprüfung mit Dialog (F7), ignoriere den misd bis zum Schließen des Dialogs, öffne den Dialog dann erneut, so wird misd erneut angemeckert. Wähle ich "ignorieren" im Kontextmenü und starte dann die Rechtschreibprüfung mit F7, so hält diese sich an keinem misd mehr auf (bis ich auf "Seite nochmals prüfen" anklicke). Mit anderen Worten, der Dialog beachtet sehr wohl, was über das Kontextmenü gewählt wurde, beachtet aber nicht, was im eigenen Dialog festgelegt wurde!? Diesen Unsinn wird mir wohl niemals jemand plausibel machen können.


    Und noch mehr Verwirrendes: Ich hatte zu Beginn dieser Diskussion (natürlich nach Testen) ein ähnliches Verhalten wie du herausbekommen. Nach dem letzten Satz von muellerpaul hier hatte ich noch einmal getestet (gleiche TB-Version) und dann etwas anderes heraus bekommen (und mich korrigiert). Nachdem du wiederum ein anderes Ergebnis bekommen hast bin ich mir keineswegs mehr sicher, ob ich beim ersten Test nicht doch ein anderes Verhalten wie jetzt bekommen habe, ich finde auch keinen Faktor, der die unterschiedlichen Ergebnisse erklären könnte. Das aber nur am Rande, weil sich diese "Dynamik" wohl nur durch einen Zufall entschlüsseln läßt.