Zorin OS 16: Ein Linux für Umsteiger

  • Wer mit dem Gedanken spielt, zu Linux zu wechseln, ohne große Umgewöhnung, der werfe einen Blick auf Zorin OS. Oder auch, wer nicht lang basteln will, sondern einfach nur den PC benutzen.

    Ein Testbericht: https://t3n.de/news/zorin-os-1…ew-perfekte-fuer-1399040/


    + Läuft out of the Box

    + Viele Windows Programme laufen auch out of the Box (WINE)

    + Steam wird unterstützt

    + Sieht fantastisch aus. Siehe Bildergalerie bei t3n

    + Flathub

    + Hat ein paar sehr liebevolle Details, wie einen automatischen Nachtmodus, der sogar das Thema auf dark anpasst.


    - macOS und Win 11 Design gibt es nur in der kostenpflichtigen Version ($40).

    - Thunderbird muss nachinstalliert werden. Mit kommt Evolution.


    Windows Programme: Es geht ganz sicher nicht alles. Nur, was unter WINE geht. Ich habe das Notepad++ probiert. Da kann man tatsächlich einfach einen Doppelklick auf die exe machen und los gehts. Bei t3n sieht man den Total Commander und irgendein Spiel. Spiele und Steam habe ich nicht probiert.

    Drauf gekommen bin ich, als ich neulich nach Thunderbird gesucht habe. Ob der demnächst auch direkt von den Entwicklern als Flatpack oder Snap kommt, wie der Firefox. Bei Canonical bin ich auf eine Nutzerstatistik gestoßen. In der taucht Zorin OS gleich nach Ubuntu auf. Ich kannte Zorin noch nicht. Dabei gibt es das bereits seit 2009. Gemäß Wikipedia hat eine Stadtverwaltung in Italien damit gute Erfahrungen beim Umstieg von Windows gemacht. Ich habe Zeit, also gleich mal installiert. Kann sein, mein Elementary fliegt bald raus.

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  • Die Screenshots sehen durchaus gut aus. Schick.


    In einem ähnlichen Beitrag von mir über Elementary OS hatte ich an Feuerdrache mit einem Augenzwinkern geschrieben, ich hätte ihm (und anderen Linuxern hier) etwas mehr jugendliche Experimentierfreude zugetraut. Deshalb werde ich meinem losen Mundwerk mal gerecht werden und mit gutem Beispiel vorangehen.

    Ich schau' mir das mal an. So eine VM ist schnell erstellt. Vielleicht komme ich am Wochenende dazu, je nachdem, wie das Wetter wird.

    Wer wenig oder gar nichts kann, schiebt's auf den Antiviruskram.

    (Compuzius, Buch 5)

  • Hallo Susi to visit ,


    ich verweise gerne noch einmal auf meine damaligen Antwort(en). Und ergänze dazu:


    Auf meinen Rechner kommt kein *buntu-Linux oder *buntu-Tochter-Linux.


    Ein original Debian oder eine direkte (nicht *buntu)-Debian-Tochter könnte ich mir bei einem zweiten Rechner durchaus vorstellen. Aber auch nur im äußersten Notfall, wenn ich meine bevorzugten RPM-basierenden Linuxe (openSUSE und Mageia) nicht zum Laufen brächte.


    Gruß

    Feuerdrache

    „Innerhalb der Computergemeinschaft lebt man nach der Grundregel, die Gegenwart sei ein Programmfehler, der in der nächsten Ausgabe behoben sein wird.“
    Clifford Stoll, amerik. Astrophysiker u. Computer-Pionier

  • Zur Kenntnis genommen habe ich das. Technisch/logisch erschließen tut es sich mir nicht. Im Übrigen, auch ein original Debian verwendet von Haus aus nicht den RPM, denn dpkg ist ja der Debian Package Manager.


    Subjektiv kann ich es nachvollziehen. Gewohnte Bahnen zu verlassen fällt manchen schwer, wie man häufig schon nach vergleichsweise kleinen Änderungen bei Software-Updates sieht. Man denke nur an die Ribbons oder an Quantum beim Firefox.

    Womit wir wieder beim Thema der jugendlichen Experimentierfreude wären. ;)

    Wer's nicht kostet, erfährt nie wie es schmeckt. Ein Test in einer VM hinterlässt nicht einmal einen Nachgeschmack, falls es nicht schmecken sollte.

    Sei's drum, ich schau mir das OS an. Der Bericht von t3n und was ich sonst noch so dazu gefunden habe, hat mich neugierig gemacht.


    Altstadt, zu deiner ursprünglichen Suche nach den Snaps und Flatpaks, hast du dazu etwas Erhellendes gefunden? Mein Stand dazu: Mozilla baut künftig Firefox Snaps für Ubuntu, die dann direkt über die Aktualisierungsverwaltung zugänglich sind. Wer die nicht mag, muss sich selbst kümmern und kann auf Flatpak ausweichen oder eben selbst von Mozilla laden.

    Für den Thunderbird habe ich keine Information. Außer, dass es den natürlich längst auch als Snap oder Flatpak gibt.

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  • Hallo Susi to visit ,


    [...] Im Übrigen, auch ein original Debian verwendet von Haus aus nicht den RPM, denn dpkg ist ja der Debian Package Manager.


    das weiß ich, weshalb ich mir dann lieber ein Original-Debian einrichten würde.


    Etwas in einer VM auszuprobieren könnte ich mir künftig durchaus vorstellen, aber da muss ich erst RAM aufrüsten. Vielleicht kriege ich ja für meinen bald acht Jahre alten Klapprechner noch einen zusätzlich 4-GB-RAM-Riegel, um auf maximal 8 GB RAM aufrüsten zu können. Eine Bank ist zum Glück noch frei. ...

    Da außerdem in meinem Rechner auch noch eine klassische 500 GB HDD und keine schnellere und größere SSD verbaut ist, und die HDD gerade noch 25% freien Platz bietet, möchte ich mir auch unter diesen Gesichtspunkten keine VM antun.


    Gruß

    Feuerdrache

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  • Bei 4 GB macht eine VM allerdings tatsächlich nur wenig Spaß. Mein Rechner ist noch älter, allerdings RAM, SSD und Grafikkarte nachgerüstet. Man merkt schon, wenn man in einer VM ist, die nur die halben Ressourcen bekommt. Insbesondere einer VM mit Windows wird der RAM schnell knapp. Aber Linux lässt sich auch damit prima testen. Einen Bedarf für einen neuen Rechner habe ich jedenfalls überhaupt nicht. Das Geld geben wir dann lieber in Italien für dolce vita aus. :)

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  • // Haben wir auch schon probiert. Aber länger als zwei oder drei Tage halten wir das nicht aus.

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  • Damit möchte ich jetzt kein Fass für OT-Beiträge öffnen!)

    Wegen mir dürft ihr hier auch gern etwas Spaß machen. Solange Il dolce Linux nicht ganz vergessen wird. ^^

    Ich habe Zorin heute einem ganz harten Test unterzogen. Ich habe es einem meiner Skatbrüder prüfen lassen. Im Windows Look and Feel. Der ist eher vom Typ ich bin Anwender, das hat alles von alleine zu funktionieren. Das hat es! Er kam sofort zurecht. Browser, Mail, Office, Drucken, Scannen. Alles wie gewohnt. Der hätte mein Laptop am liebsten behalten.

    Aus Spaß habe ich eben noch ein altes Programm ausgebuddelt, das ich vor vielen Jahren in Turbo Pascal für Windows geschrieben habe. Das macht keine dollen Sachen. Liest ein paar Daten ein, rechnet ein paar Minuten vor sich hin, schreibt die Ergebnisse für ein Plot-Programm in eine Textdatei. Das olle Plot-Programm gibt es längst nicht mehr. Meine exe läuft immer noch. Sogar im Linux.

    Bin schon drauf und dran, mir die Pro zu kaufen. Weil das Win 11 Design so frisch aussieht. Mach ich aber vorerst nicht.

    zu deiner ursprünglichen Suche nach den Snaps und Flatpaks, hast du dazu etwas Erhellendes gefunden?

    No Mam. Ich wurde total abgelenkt. Bin zunächst in den interessanten Statistiken und dann beim Zorin hängen geblieben. Bin mal gespannt, was du berichten wirst, zum Zorin. Du guckst vielleicht noch in andere Ecken als ich. Hast du ein Android Phone? Dann könntest du bitte das Connect testen?

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  • Hast du ein Android Phone?

    =O


    Da fragst du wirklich die falsche. Wenn, dann hätte ich eine gerootetes ohne Google. Aber nein, habe ich nicht.

    Du guckst vielleicht noch in andere Ecken als ich.

    In ein paar davon könntest du schon vorher mal reinschauen. Wie schaut's aus mit ssh, telnet, GnuPG, firejail? Sind die dabei oder muss man die nachinstallieren? Ist das Anlegen von eigenen Lauchern auch so ein Akt wir unter Ubuntu?

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  • ssh, telnet, GnuPG, OpenSSL sind da. Keyring scheint der von Ubuntu zu sein. Firejail muss nachinstalliert werden. Nemo habe ich mir ebenfalls nachinstalliert, persönliche Präferenz.

    Launcher, wie bei freedesktops üblich, über .desktop. Oder meintest du, ob ein Tool dafür mitkommt? Wenn, dann habe ich das noch nicht gefunden. Ich mache das immer aus einer Vorlage mit dem Editor. Kommt soo oft auch nun nicht vor. Im Moment genau ein Mal, für den Betterbird.

    Mein Skatbruder hat jetzt eine alte Büchse aus dem Keller geholt. Auch ein Laptop, sieht aus wie die Bildschirme in TNG, wo wir damals, als wir noch die fetten Röhrenmonitore hatten, wow gesagt haben. Morgen versuchen wir, die mit Zorin zu reanimieren.


    Bist Du "Al Bundy"-Fan?

    Kein Fan, lustig fand ich ihn. Ich habe aber keine Jogginghose an, und meine Hände beide frei. ;)

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  • Oder meintest du, ob ein Tool dafür mitkommt?

    Es gibt solche Tools. Sogar online. Wünschenswert wäre eine Lösung wie bei Windows, Rechstklick -> Laucher erstellen. Es ist mir schon klar, das darin nicht alle gewünschten Eigenschaften automatisch enthalten sein können. Auch Linux kann nicht hellsehen. Es würde schon genügen, wenn darin die Pfade, soweit möglich belegt wären, und den Rest ergänzt man von Hand. Oder, wenn man einem eigenen Shellscript auch auf dem Desktop ein eigenes Icon geben und das sogar gleich ins Dock legen könnte.

    Aber es stimmt schon, oft wird das nicht benötigt. Da kann man sich die .desktop schon selbst erstellen.

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  • Danke Altstadt für die Erinnerung an Zorin OS :)


    Ich installiere mir ja seit ca. 15 Jahren Jahren ab und zu mal ein Linux (oder mehrere), früher eine Weile sogar als Dual Boot-System (als es nur einen PC im Haushalt gab), dann eine Zeit lang auf einem separaten, gebraucht gekauften Rechnerlein (kompakter kleiner Fujitsu mit Intel Core i3-4130 (?), m.E. 16 GB RAM und VMware 6.5) und aktuell in virtuellen Maschinen auf einem QNAP-NAS mit einem i3-8100T-Prozessor und 32 GB RAM.


    Nachdem mir früher letztlich alle dieser Installationen früher oder später um die Ohren geflogen sind, selten später als beim dritten Update - meisten manuell aus Standard-Repositories noch Firefox und Thunderbird, selten LibreOffice hinzu installiert, natürlich noch die Auflösung und manchmal Font-Größen an meine Bildschirme und Augen angepasst, aber darüber hinaus nichts an den Konfiguration herumgepfuscht - habe ich nie sonderlich viel Vertrauen in diese "Linuxe" gefasst. Immerhin habe ich fast ein halbes Dutzend Desktopmanager ausprobiert und mich am meisten mit xfce angefreundet, als Distro favorisiere ich seit einer Weile Manjaro Linux.

    Über die Jahre probiert habe ich u.a. natürlich Debian, openSuse, Fedora, Manjaro Linux, Elementary OS, Solus, Linux Mint, KDEneon, MX linux, evtl. auch KaOS, Bodhi, PClinuxOS, Knoppix natürlich ... und ein paar weitere hab ich inzwischen auch wieder vergessen. Ubuntu und Kubuntu waren auch dabei, Ubuntu sogar mal vorinstalliert auf einem 10"-Computerchen, irgendeine seinerzeit populäre Marke (Asus EeePC?). Von Zorin habe ich noch ein ISO herumliegen (Zorin-OS-15 vom Juli 2019), aber bin nicht mehr sicher, ob ich dann noch installiert hatte .... habe zu der Zeit den kleinen VMware-PC neu mit Win10 installiert und einem Freund geschickt, der keinen Computer und aus verschiedenen Gründen echt kein Geld hatte.


    Ein Blick in den Ordner zeigt ein nettes Sammelsurium, wobei ich über die Jahre natürlich auch schon viel mehr noch ältere ISOs längst gelöscht habe :)


    Irgendwas lief eigentlich immer schief. Beim Ubuntu auf dem kleinen Asus (?) hat es reproduzierbar den GRUB zerschossen und nach dem Boot gab es nur einen blinkenden Textcursor. Konnte ich zweimal richten, beim nächsten Mal allerdings hab ich das ganze Gerät ausgemustert. Bei einem Debian ist das grafische Subsystem nicht mehr hichgekommen und es sah dem UNIX aus den Achtzigern nicht so ganz unähnlich, nur etwas bunter. Ein Suse hat sich mal vollständig beim Auflösen der Abhängigkeiten von Paketen verhaspelt (wie gesagt nur aus dem Standard-Repo ein Update ohne Firlefanz angeworfen, weil das System verfügbare Updates meldete). Mehr als ein System wachte auch einfach nicht mehr auf ... irgendwas hakte immer.

    Erst in den jüngeren Jahren wurde es besser, bei Suse hab ich ein major upgrade (?) von irgendwas Älterem auf suse leap 15 (o.ä.) problemlos hinbekommen, Fedora wirkte zuletzt fast unverwüstlich und Debian 9 hat sich nach Zickerein auch eingekriegt, wenn ich das noch richtig zusammenbringe ...


    Wie auch immer. weil es nie stabil lief, habe ich auch nicht so viel Zeit investiert und noch keine Distri ernsthaft als Alternative für Windows "produktiv" genutzt. Bissel Firefox, mehrmals CalDAV und CardDAV mit dem TB, zuschauen, einmal monatlich aktualisieren lassen - wieder zuschauen, ob es danach noch geht .....


    .... und nun deine Erinnnerung an Zorin OS.

    Download läuft, da kann ich ja am WE direkt mal eine vierte VM in der "Virtualization Station" des NAS erzeugen und wieder herumprobieren.


    Jedenfalls danke nochmal für die Erinnerung, mal wieder über den Win-Tellerrand zu schauen - und wer weiß, vielleicht erweist sich ja Manjaro oder eines der beiden anderen (demnächst drei?) Linuxe als echte Wechsel-Option, wenn Windows irgendwann nur noch als Abo läuft oder so ....


    :thumbup:  :thumbup:  :thumbup:


    MfG

    Drachen

  • Nachdem mir früher letztlich alle dieser Installationen früher oder später um die Ohren geflogen sind,

    [...]

    Wie auch immer. weil es nie stabil lief,

    Das ist zwar kein allgemeiner Linux Thread und zu Zorin kann ich noch nichts weiter sagen, doch das ist ganz und gar unstimmig.


    Man kann über Linux sehr geteilter Meinung sein. Es ist vielen immer noch zu kompliziert, für manche gewohnte Anwendungen gibt es u.U. keinen gleichwertigen Ersatz, für manche Hardware gibt es keine Treiber usw. . Solche Kritikpunkte haben durchaus ihre Berechtigung.


    Außer Frage steht aber die Stabilität. Nahezu das gesamte Internet und die Mehrheit der Server in den Rechenzentren laufen mit Linux, 7*24 meist über Jahre stabil. Große Switche in den RZ, Storage Arrays, auch die kleinen NAS daheim und Router, wie die Fritzbox, laufen mit Linux. Auf den Millionen-teuren dicken Datenbankmaschinen und Data Crunshern von Oracle (ExaData) läuft Oracle Enterprise Linux.

    Die Drohne Ingenuity, die auf dem Mars ihre Kreise zieht, läuft unter Linux. Die NASA, bzw. das JPL, haben sogar schon selbst beigetragen.

    Last but not least, ist schon ein paar Jahre alt, aber meines Wissens immer noch Stand der Dinge:


    Quote

    Die für die Computer an Bord der ISS verantwortliche United Space Alliance hat das Betriebssystem der dortigen Rechner auf eine Linux-Distribution umgestellt. Als Grund für den Austausch des bislang als OS genutzten Windows XP führt die Agentur die Stabilität und Zuverlässigkeit von Linux an.

    Quelle: https://www.pcwelt.de/news/ISS…-Raumstation-7900298.html


    Ich habe es noch nie erlebt, dass mir, wenn ich nicht selbst per Terminal im Linux rumgewurschtelt oder Software aus Fremdquellen installiert hatte, meine Installation um die Ohren geflogen wäre. Dass das auch noch mehrfach passiert, über einen längeren Zeitraum hinweg mit stabilen Releases, das halte ich für nahezu ausgeschlossen.


    Der Fehler muss an anderer Stelle liegen.


    Die Konfiguration der VM könnte so eine sein. Hier insbesondere die der Schnittstellen zur Hardware.

    Beim Suchen nach Informationen zu dem Zorin bin ich zum Beispiel auf einen Test gestoßen, da hatte der Tester dieses Connect mit dem Android Phone nicht ans Laufen bekommen, in einer VM. Er hat das auch erwähnt, dass das vermutlich an der VM liegt und dass er sie nicht richtig konfiguriert hat.

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  • Hi Susi,

    ich tippe auch auf die Konfiguration der VM - genauer wage ich es dann aber nicht mehr einzugrenzen, da hab ich zuwenig Ahnung :)

    Ergebnis war dennoch wie beschrieben - mit einigen System hab ich tagelang im Internet gesurft und auch mails gelesen, aber fast alle haben sich beim Update zerlegt, manche auch ohne.

    Bin aber noch nicht genug abgeschreckt, drum mach´ich ja weiter :)


    MfG

    Drachen

  • Die Nummer mit dem Skatbruder und dem alten TNG Laptop war ein Schuss in den Ofen. Das Teil stammt aus den 90er und hat eine 32-Bit CPU. Ubuntu 20.04 und damit auch Zorin 16 gibt es nur für 64-Bit. ;(

    Drachen, was du da geschrieben hast, das ist ja unglaublich. Man sollte meinen, in 15 Jahren bekommt ein jeder ein Linux ans Fliegen. Muss ja nicht gleich auf dem Mars sein. ;)

    Doch mal Zorin in Betracht ziehen? Nicht dran rumwerkeln. Thunderbird natürlich nachinstallieren, klar. Der kommt von Ubuntu und ist deshalb konservativ, aktuell auf 78.14. Auch das bewahrt vor Problemen. LO und Firefox sind schon dabei. Der Fuchs aktuell in Version 94.0, LO in Version 7.2.3.2. Die hat Ribbons. Muss ich noch sehen, wie man das ausschaltet. Dann bis zum Supportende den automatischen Updates ihren Lauf lassen. Das Linux wird dann nicht abschmieren. Ganz bestimmt nicht. Ich lade dich auf ein Alt ein, wenn das doch passieren sollte.

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  • Also Altstädler, ich habe mich entschlossen, auf meinem Triple-Boot die Mint-Installation zu löschen und darauf das Zorin auszuprobieren. Das Mint hatte es eh mal nötig. Das war meine Frickelinstallation. Da habe ich andere Treiber getestet, andere Browser, mit diversen Docker Images experimentiert, gpg und den Keyring zerschossen, den Betterbird builden lassen, ... . Das gehörte mal neu gemacht. Warum also nicht Zorin?


    Die Installation ist durch. Grub habe ich bereits wieder angepasst. Nemo, Veracrypt, Firejail und den Betterbird habe ich nachinstalliert. Ein paar Dinge sind noch zu tun. Ich werde es nun mal für eine Weile produktiv nutzen. Feedback gibt es dann in einer Woche oder so.


    Was ich schon sagen kann, optisch macht es was her. Man kann das zwar alles auch mit KDE hinbekommen, auch den Windows 11 Look, aber hier kommt es gleich mit. Klarer Punkt für die Einfachheit. Außerdem ist die Bedienung für mich intuitiver als die unter KDE.

    Im ersten Moment beeindruckt hat mich die Tag/Nacht-Umschaltung mit den sich langsam andeutenden Sonnenuntergangsfarben in den Bergen im Hintergrundbild und die automatische Umschaltung auf ein dark theme. Das habe ich so noch nicht gesehen. Ob ich das aber auf Dauer haben möchte, das weiß ich noch nicht.

    Gut gefallen hat mir auch, dass bei der Suche nach Software sowohl das Ubuntu Repository angeboten wird als auch Snap und Flatpak. Man hat die Wahl aus dreien, das ist schon gut.

    Jetzt schaun wir mal. Ach ja, ein paar kleine Übersetzungslücken habe ich schon gefunden.

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  • Man sollte meinen, in 15 Jahren bekommt ein jeder ein Linux ans Fliegen.

    Na das ist ja nun echt kein Problem. Direkt auf der Hardware wie auch in virtuellen Maschinen.

    Aber es in der Luft zu halten, hat sich als weniger trivial erwiesen ;)


    Doch mal Zorin in Betracht ziehen?

    Freilich - hab ich vorhin als vierte VM nach Manjaro Linux, Debian (10?) OpenSuse (15.3?) in der Virtualization Station des NAS installiert und nutze ich jetzt gerade für diese Antwort :)

    TB ist schon drauf drauf (noch ohne Konten, die kommen als Nächstes), vlc und KeePassXC. Und das KeepassXC-AddOn im Firefox, auch wenn's noch keine Anmeldedaten in die Felder setzt. Krieg' ich aber noch raus. Und wo man die dpi in Zorin OS einstellt, Einiges ist doch arg winzig und das liegt nicht nur daran, dass ich per VNC von einem 13,3"-Notebook aus damit werkele.


    Das Linux wird dann nicht abschmieren.

    Hmmm. Schau'mer mal.

    Dass es eher an unsauber eingerichteten virtuellen Maschinen als Grundlage lag und weniger an den "Linuxen" selbst, vermutete Susi bereits und ich stimme ihr da zu, auch wenn man an einem VMware 6.5 in Standard-Optionen auf Intel-Hardware echt nicht viel (oder nichts) falsch machen kann.

    Ansonsten bleibt ja wenig übrig, wenn man außer Bildschirm- und Schriftgröße nichts an der Konfig ändert, stets auf dem stable-Pfad bleibt, sofern die jeweilige Distro da überhaupt Alternativen bietet, kein alternatives Repository einbindet und auch keine Pakete anderweitig als aus den Standard-Repos installiert. Anfangs hab ich mir ja durchaus Konfig-Dateien in den Eingeweiden angesehen, aber in keinem Fall geändert - also weder darin herumgeschrieben noch solche Files gesichert.

    Und den EeePC hab ich mit vorinstalliertem Ubuntu gekauft; lief auch ohne Murren, aber dreimal bootete das Kistchen nach normalem Update nur zu einem waagerechten, blinkenden underline (oder wie man das nennen mag), weil es den grub 2.0 zerlegt hat. hab ich wie erwähnt zweimal anhand von Anleitungen wieder repariert, aber das immer und immer wieder zu machen, war mir dann zu blöd.


    Ich lade dich auf ein Alt ein, wenn das doch passieren sollte.

    .... oder ich dich, wenn nach 2 Jahren noch nichts passiert :D

  • Und den EeePC hab ich mit vorinstalliertem Ubuntu gekauft

    Da darfst du dir selbst gratulieren. ;(

    Ich kenne das Teil nur aus Berichten von Kollegen. Demnach gab es nie ein wirklich funktionierendes Ubuntu für diese Geräte. Die Desktop-Version lief nur mit "Hacks", die Asus mit ausgeliefert hat. Wohl, um ein günstigeres Modell als das mit Windows im Angebot zu haben. Dann gab es kurzzeitig eine Netbook Edition, von Mark Shuttleworth vollmundig angekündigt, aber von vornherein nocht einmal eine LTS.

    in der Virtualization Station des NAS installiert und nutze ich jetzt gerade für diese Antwort [...] dass ich per VNC von einem 13,3"-Notebook aus damit werkele

    Finde den Fehler. ;)


    Ich lade dich auf ein Alt ein,

    Ich erwarte für meine Bemühungen schon eine gescheide Mass Helles und nicht so ein kleines Obstlerglas. ;)

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