Als neu bearbeiten: Virenprüfungsvermerke entfernen[erl.]

  • Wenn ich eine Nachricht "Als neu bearbeite", wird die Nachricht mit Anhängen und Virenprüf-Vermerken zur Bearbeitung zur Verfügung gestellt. Ob es sinnvoll ist, die Anhänge automatisch wieder mit anzuhängen, darüber kann man verschiedenr Ansicht sein. Manchmal wird es eine Erleichterung sein, manchmal wird man die kleine Mühe auf sich nehmen müssen, die Anhänge herauszulöschen. Das ist wirklich kein großer Aufwand.


    Anders sieht es mit meinen avast-Prüfvermerken ("inbound Message clean ...") aus. Die stehen am Meldungsende und damit, je nachdem wie weit man scrollt, eventuell außer Sichtweite. Und man denkt auch weniger daran als an die Anhänge, die zudem noch im Sichtbereich stehen.


    Gibt es eine Möglichkeit, diese Virenscanner-Vermerke bei der Neubearbeitung von Nachrichten automatisch zu entfernen? Sie dienen ja wirklich niemandem mehr und verwirren außerdem die Empfänger.


    Wenn ich die Möglichkeit hätte, auch im Verfassen-Fenster eine Druckvorschau aufzurufen, dann würde mir wahrscheinlich der Viren-Vermerk auch eher auffallen. Aber das scheint auch nicht möglich zu sein?


    Habe ich hier eventuell 2 Punkte, die an die Tb-Entwickler weiterzugeben wären?

  • Hallo kannixpert (schön, begrüßt zu werden, oder?),


    also eine Möglichkeit eine Änderung in der Mail automatisch vornehmen zu lassen ist mir nicht bekannt und meist auch nicht wirklich sinnig. Was die Druckvorschau betrifft, schaue doch mal, ob Du eine entsprechende Funktion findest, wenn Du im Verfassen-Fenster auf der Symbolleiste einen Rechtsklick machst und dann Anpassen wählst. Sollte dort kein Button für eine Druckvorschau dabei sein, solltest Du Toolbar Buttons ausprobieren. Die Erweiterung stellt so ziemlich alles zur Verfügung, was man so braucht. Und ich hatte bis vor ein paar Tagen eine Druckvorschau.


    Gruß
    slengfe

    Meine Beiträge sind subjektiv und manipulativ, erheben Anspruch auf Allwissenheit und können Spuren von Ironie oder Sarkasmus enthalten.


    Windows 10 64 Bit | Thunderbird 32 Bit | Firefox 64 | Avira Free Security Suite

  • "kannixpert" schrieb:


    Anders sieht es mit meinen avast-Prüfvermerken ("inbound Message clean ...") aus. Die stehen am Meldungsende und damit, je nachdem wie weit man scrollt, eventuell außer Sichtweite.


    Hallo :)


    das ist kein TB-Problem.


    Zitat


    Gibt es eine Möglichkeit, diese Virenscanner-Vermerke bei der Neubearbeitung von Nachrichten automatisch zu entfernen?


    Ja. Stelle dieses völlig sinnfreie Feature in Deinem Virenscanner ab.


    Zitat


    Sie dienen ja wirklich niemandem [...] und verwirren außerdem die Empfänger.


    Richtig erkannt.


    Zitat


    Habe ich hier eventuell 2 Punkte, die an die Tb-Entwickler weiterzugeben wären?


    Wie ich oben schon schrieb: das ist kein TB-Problem. Lies außerdem Antivirus-Software - Datenverlust droht!.


    Gruß Ingo

  • Danke slegfe. Du bist ja superschnell. Unter "Symbolleiste anpassen" gibt es im "Verfassen"-Fenster kein Symbol für "Drucken" oder "Druckvorschau", natürlich auch nicht unter Datei > Drucken.


    Ich benutze die Erweiterung "PrintingTools", aber auch die ist im Verfassen-Fenster wirkungslos und hat dafür auch keine Einstellmöglichkeit. Die Erweiterung "Toolbar Buttons" werde ich mal prüfen, ob sie für mich interessant ist.


    schlingo
    Du bist ja auch so schnell, musstest ja noch zitieren. Danke. Der Hinweis, gewisse Tb-Ordner und Dateien vom "OnAccess-Zugriff" auszunehmen ist wichtig, war mir aber bereits bekannt. Außerdem habe ich bei meinem avast einen Proxy für localhost Port 12080 eingerichtet, den ich auch in meinem Tb habe. Damit bleibt mein Profil-Ordner unangetastet, aber die eintreffenden Mails werden, bevor sie auf meine Postbox gelangen, auf Virenfreiheit geprüft und eventuell nicht reingelassen. Und bei sauberen Nachrichten einen Vermerk über Virenfreiheit zu bekommen, beruhigt doch. Oder liege ich da falsch?


    Mit dem Hinweis, dass das avast-Angelegenheit ist, hast du natürlich Recht. Darauf hätte ich auch kommen können. Es ist ja schließlich Meldungs-Inhalt und den sollte Tb nicht filtern, zumindest nichts daraus löschen. Denn gefiltert wird doch oder kann werden, z.B. für Spam-Bewertung.

  • "kannixpert" schrieb:


    Du bist ja auch so schnell, musstest ja noch zitieren.


    Hallo :)


    ja, so habe ich's im Usenet gelernt ;)


    Zitat


    Der Hinweis, gewisse Tb-Ordner und Dateien vom "OnAccess-Zugriff" auszunehmen ist wichtig, war mir aber bereits bekannt.


    So weit, so gut (oder schlecht), denn...


    Zitat


    Außerdem habe ich bei meinem avast einen Proxy für localhost Port 12080 eingerichtet, den ich auch in meinem Tb habe.


    Den hat wohl eher Avast als Du "eingerichtet" ;)


    Zitat


    Damit bleibt mein Profil-Ordner unangetastet


    ...da hast Du wohl gründlichst missverstanden, was ein Proxy ist. Vereinfacht gesagt greifst Du (bzw. TB) dabei nicht direkt auf den Mailserver zu, sondern Avast hat sich als Proxyserver dazwischen gedrängelt.


    Zitat


    die eintreffenden Mails werden, bevor sie auf meine Postbox gelangen, auf Virenfreiheit geprüft


    Richtig. Und zwar die Mails in den MBOX-Dateien in Deinem TB-Profil.


    Zitat


    und eventuell nicht reingelassen. Und bei sauberen Nachrichten einen Vermerk über Virenfreiheit zu bekommen, beruhigt doch. Oder liege ich da falsch?


    Jein. Davon abgesehen, dass ein potentieller Virus an dieser Stelle ziemlich ungefährlich wäre, lies Computersicherheit - Virenscanner. (Dies ändert natürlich genau gar nichts an der Tatsache, dass ein Virenscanner für ONU unverzichtbar ist.)


    Gruß Ingo

  • "schlingo" schrieb:


    Avast hat nichts am Thunderbird verändert. Das war vor vielen Jahren mal so, jetzt nicht mehr. Nein, den habe ich selbst manuell in Tb eingerichtet. Sonst hätte ich keine Mails mehr bekommen.


    Und wenn ich mir so diese Analogie aus deinem Link (den ich mir mal gelegentlich genauer ansehen muss) angucke:

    Zitat


    Ein Erklärungsversuch der Arbeitsweise anhand einer einfachen Analogie [Bearbeiten]


    Freunde kommen zu Besuch. Sie wollen etwas essen, und der Gastgeber verfasst zunächst eine Liste der Bestellungen. Dann ruft er den Pizzaservice an, gibt die Bestellung durch, nimmt die Pakete an der Tür entgegen und reicht sie danach an seine Freunde weiter. Der Gastgeber hat sich dabei analog zu einem Proxy verhalten: Er hat stellvertretend für seine Freunde den Kontakt mit dem Pizzaservice aufgenommen. Dann hat er die Pakete stellvertretend an der Tür entgegengenommen, um die Pizzen später anhand der Liste an seine Freunde zu verteilen. Er ist in der Lage, die Ware zuvor auf eine korrekte Lieferung hin zu überprüfen und kann, wenn er will, die Pizzen zusätzlich garnieren (die Pakete verändern), ehe er sie weiterreicht.


    sehe ich eigentlich eher meine Auffassung bestätigt: Der Gastgeber prüft, ob die gelieferten Pizzen verdorben sind. Er räumt nicht den ganzen bereits mit Speisen gedeckten Tisch ab.


    Ich behalte aber gerne deine Warnung im Hinterkopf. Vielleicht reichen meine Kenntnissse im Moment noch nicht aus, um die Sache ganz zu durchschauen. Im übrigen werden mich reglemäßige Images vor größerem Schaden bewahren.

  • "slengfe" schrieb:

    Hallo kannixpert (schön, begrüßt zu werden, oder?),


    ... schaue doch mal, ob Du eine entsprechende Funktion findest, wenn Du im Verfassen-Fenster auf der Symbolleiste einen Rechtsklick machst und dann Anpassen wählst. Sollte dort kein Button für eine Druckvorschau dabei sein, solltest Du Toolbar Buttons ausprobieren. Die Erweiterung stellt so ziemlich alles zur Verfügung, was man so braucht. Und ich hatte bis vor ein paar Tagen eine Druckvorschau.


    Gruß
    slengfe


    Ich bin mal auf die entsprechende Add-ons-Seite gegangen. Der Beschreibung war es nicht genau zu entnehmen, aber das scheinen nur die Symbole (ohne die zugehörigen Funktionen) zu sein, die diese Erweiterung liefert. Außerdem hat diese Erweiterung inzwischen einige ziemlich schlechte Bewertungen.


    Wenn die Spezial-Erweiterung "PrintingTools" keine Druckvorschau für das Verfassen-Fenster zur Verfügung stellt, warum sollte es dann die Erweiterung "Toolbar Buttons" mit ihren zig Symbolen tun?


    Was meinst du übrigens mit deinem Satz "Und ich hatte bis vor ein paar Tagen eine Druckvorschau"? Du hattest sie im Verfassen-Fenster? Unter dem Menüpunkt Datei oder tatsächlich über einen Button der Erweiterung "Toolbar Buttons"?

  • Hallo,

    Zitat

    wenn ich die Möglichkeit hätte, auch im Verfassen-Fenster eine Druckvorschau aufzurufen, dann würde mir wahrscheinlich der Viren-Vermerk auch eher auffallen.


    Aber du könntest das Verfassenfenster als Entwurf/Vorlage speichern und von dort die Druckervorschau anzeigen zu lassen.
    Übrigens habe ich noch nie die Druckervorschau benutzt, sondern benutze die Vorschau des Druckertreibers.
    Das ist kein Klick mehr, da ich dann so auch die Druckereinstellungen überprüfen kann.
    Und noch etwas: wenn mir ein Virenscanner im Mailprogramm dazwischenfunken würde und man das nicht abstellen kann, wüsste ich sofort, was ich machen würde: diesen entsorgen.
    Bei mir scannt jedenfalls nichts in meinen Mails herum.


    Gruß

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  • Hallo,


    "kannixpert" schrieb:


    sch..ß auf die Bewertungen. Das Ding läuft bei mir so lange es das gibt - ohne Probleme. Die Funktionen sind natürlich mit dabei bzw. die Buttons führen zu den Funktionen, die schon in TB integriert sind - so ist es wohl richtiger. Wenn Du es nicht selber ausprobierst, wirst Du es nie wissen... :schlaumeier:


    Gruß
    slengfe

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  • Hi,


    auch von mir einige Bemerkungen zu so genannten "Virenprüfungsvermerken":


    Eine derartige Bemerkung vom eigenen Scanner in den empfangenen Mails:
    Wenn ich auf meinen Rechnern einen AV-Scanner betreiben würde, der meine eingegangenen Mails scannt (wenn ich eine WinDOSe nutzen würde, würde ich das tun), dann erwarte ich von dem AV-Scanner, dass er ständig aktuell ist und dass er so gut es ihm möglich ist, mich vor Schadcode in den empfangenen Mails warnt. Und das muss er nicht auch noch mit einem sinnfreien Text unter meinen Mails "dokumentieren". Er hat es einfach zu tun! Und mit dem "EICAR" kann ich das ab und an testen.
    Außerdem, da fast alle meine Mails zumindest mit einer el. Signatur versehen sind, darf er nicht in meinen Mailtexten herumschreiben, denn damit würde der Scanner die Prüfung sämtliche el. Signaturen als ungültig erscheinen lassen. Von meinen grundsätzlich verschlüsselten Mails will ich hier gar nicht reden. Daran würde sich der Scanner ja eh die Zähne ausbeißen.



    Eine derartige Bemerkung vom Scanner des Absenders in den empfangenen Mails:
    Ein Absender sagt mir, dass in der gerade empfangenen Mail kein Schadcode steckt - und wiegt mich in dem Glauben, dass das so sei. Na Toll ... .
    Gerade bei den Versendern von Spam wird das gern als "vertrauensbildende Maßnahme" missbraucht. Und bei den Versendern bewusst infizierter Dateianhänge (Post von "Anwalt", von der "Kriminalpolizei", vom "Gericht" usw., dass gegen mich ein Ermittlungsverfahren läuft und mir hiermit gleich die Anklageschrift per Mail (!!!) zugesandt wird), ist der "Virenprüfungsvermerk" in der Regel gratis mit dabei. DAS schafft Vertrauen ... .
    Nein eher im Gegenteil! Wenn ich derartigen Müll sonst gleich durch den TB entsorgen lasse, mit einem derartigen Vermerk schaue ich mir den Anhang genauestens an. Starte ihn, untersuche was er macht, usw. Selbstverständlich alles mit den entsprechenden professionellen Tools und Sicherheitsvorkehrungen.
    Aber NIE würde ich einer derartigen Bemerkung auch nur das kleinste Stückchen Vertrauen entgegenbringen!


    Fazit: derartige Vermerke sind schädlich und sinnfrei!


    Wie immer im wahren Leben gibt es Ausnahmen:
    In vielen Firmen und Behörden gibt es an den Schnittstellen zum Internet so genannte Sicherheitsgateways. Diese sind keinesfalls mit einem "billigen" AV-Scanner beim Privatanwender zu vergleichen. Sie schützen das gesamte Intranet einer entsprechenden Organisation, dabei wird ein entsprechender Aufwand betrieben. Und das ist immer sicherer, als der zusätzlich vorhandene AV-Scanner auf den Clients.
    (Auch wenn dieses Gateway die gleichen Probleme bei verschlüsselten E-Mails hat, wie oben beschrieben. Das ist eben der ewige Zwist bei meinen Kollegen zwischen den Befürwortern der Vertraulichkeit und jenen, bei denen der Virenschutz Vorrang hat.)


    MfG Peter

    Thunderbird 45.8.x, Lightning 4.7.x, openSUSE Tumbleweed, 64bit
    S/MIME, denn ich will bestimmen, wer meine Mails lesen kann.
    Nebenbei: die Benutzung der (erweiterten) Suche, und von Hilfe & Lexikon ist völlig kostenlos - und keinesfalls umsonst!
    Und: Ich mag kein ToFu und kein HTML in E-Mails!

  • Sicherheitsaspekte


    Ich muss gestehen, ich war auch etwas von den Virenprüfungsvermerken inspiriert, die ich auf Mails von großen Firmen erhalten habe. Und da ich Windows nutze (jetzt Win7 x64) und mich noch nicht mit el. Signatur und Verschlüsselung von E-Mails abgegeben habe, habe ich gedacht, mir mit dem Mail Shield von avast ein wenig zusätzliche Sicherheit (zusätzlich zu Fritz!Box 7270 Router und Viren-Prüfung meiner POP3 Mails beim Provider 1&1) verschaffen zu müssen.


    Wenn ich jetzt deine Abhandlung lese, werde ich mich wohl mit el. Signatur und Verschlüsselung von E-Mails befassen müssen.



    Eine Frage noch:

    "Peter_Lehmann" schrieb:

    Hi,
    Wenn ich auf meinen Rechnern einen AV-Scanner betreiben würde, der meine eingegangenen Mails scannt (wenn ich eine WinDOSe nutzen würde, würde ich das tun), dann erwarte ich von dem AV-Scanner, dass er ständig aktuell ist und dass er so gut es ihm möglich ist, mich vor Schadcode in den empfangenen Mails warnt.


    meinst du dann mit WinDOSe jede Art von Windows, also auch WinXP oder Win7? Und wie sollte dich der AV-Scanner vor Schadcode bewahren? Als Proxy auf Port 12080 (Mail Shield) oder erst mal den Schadcode auf den Rechner lassen und dann prüfen?


    Druckertreiber


    Ich benutze den Laser-Drucker Kyocera FS-2000D. Bei dessen Druckertreiber ist mir noch keine Möglichkeit einer Druckvorschau aufgefallen, mit der Ausnahme, dass mir die 1. Seite einer zu druckenden pdf´-Datei als eine Art Thumbnail angezeigt wird.


    Mit der Speicherung des Verfassenfensters als Entwurf/Vorlage zwecks Anzeige der Druckvorschau hast du natürlich Recht, aber das sind ein paar Mausklicks mehr als den Befehl im Kontextmenü des Nachrichtefelds aufzurufen (was im Tb-Hauptfenster möglich ist, im Verfassenfenster aber eben nicht).



    slengfe
    Die Erweiterung „Toolbar Buttons“ habe ich ausprobiert. Die könnte vielleicht bei mir Verwendung finden. Aber der Button „Druckvorschau“, den sie enthält, steht nur zur Anpassung des Tb-Hauptfensters zur Verfügung. Sobald ich die Symbolleiste des „Verfassen“-Fensters“ anpassen will, fehlt der Button im Angebot.

  • Zitat

    Ich benutze den Laser-Drucker Kyocera FS-2000D. Bei dessen Druckertreiber ist mir noch keine Möglichkeit einer Druckvorschau aufgefallen, mit der Ausnahme, dass mir die 1. Seite einer zu druckenden pdf´-Datei als eine Art Thumbnail angezeigt wird.


    Sorry, das kann ich nicht wissen.
    Ich habe einen uralten Canon (Pixma 3000) aus dem Jahre 2004 und der hat ein Kästchen für die Druckervorschau.
    Ohne dieses könnte ich die Hälfte des verdruckten Papiers wegwerfen.


    Richtig, im Verfassenfenster ist keine Vorschau implementiert.
    Gruß

    Konversationen ohne vorherige Anforderung werden ignoriert..
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    Testkonten bei den meisten größeren Mailanbietern wie GMX, Web.de usw

  • Hi kannixpert,


    Zitat

    meinst du dann mit WinDOSe jede Art von Windows, also auch WinXP oder Win7?


    Wir Linux- und auch die Mac-Nutzer bezeichnen mit diesem Wort alle Versionen des Microsoft-Betriebssystems. Das resultiert aus den Zeiten, wo es ein Betriebssystem mit Namen MS-DOS gab. (Aber wer kennt das schon noch ... .) Und dieses diente dann als Unterbau für die ersten Windowsversionen. Ich gehe mal davon aus, dass "WinDOSe" kein Schimpfwort ist, wie "Windoofs", welches ich bewusst nicht benutze.


    Zitat

    Und wie sollte dich der AV-Scanner vor Schadcode bewahren? Als Proxy auf Port 12080 (Mail Shield) oder erst mal den Schadcode auf den Rechner lassen und dann prüfen?


    Natürlich ist Schadcode, welcher erst gar nicht auf den Rechner gelangt, der "sicherste". Aber der Schaden tritt erst ein, wenn eine mit Schadcode befallene Datei gestartet/geöffnet wird.


    Überwachen des TB-Userprofils: => tödlich für das Profil! Es droht Totalverlust ganzer mbox-Dateien, wenn der Scanner einen "Virus" vermutet.
    Überwachung des eingehenden Mailtraffics: => nichts dagegen zu sagen, aber versagt bei TLS/SSL-gesicherter Verbindung und natürlich auch bei meinen verschlüsselten Mails. Der Scanner kann den verschlüsselten Traffic nicht scannen und sollte blockieren. Sonst gibt es eine trügerische Siherheit!
    Überwachung des ausgehenden Mailtraffics: => gleiches Problem wie o.g. Zusätzlich Timeoutprobleme. Und es ist IMHO sinnfrei! Wenn du nicht sicher bist, dass dein PC frei von Schadcode ist (regelmäßig gescannt, Scannen jedes zu versendenen Anhanges), dann solltest du keine Mails versenden. Zumindest keine mit Anhängen!
    Überwachung durch einen Sicherheits-Proxy (Mail Shield, usw.) => die gleichen Probleme wie o.g. Und dazu kommt noch, dass damit jegliche Überprüfung auf "Man-in-the-Middle-Angriffen" bei SSL-gesicherten Verbindungen ausfällt.


    Deshalb (wenn ich denn ausnahmsweise eine WinDOSe booten muss ...), untersage ich jedes on access-Scannen sowohl des TB-Userprofils als auch des ausgehenden Traffics. Jeder empfangene Anhang wird abgelöst, gescannt und erst vor Ort geöffnet. Ja, so viel Zeit nehme ich mir. Sollte beim Scannen ein Virenverdacht angezeigt werden, wird nicht nur der abgelöste Anhang, sondern auch die komplette Mail sowie der Inhalt des Papierkorbs gelöscht. Danach beide mbox-Dateien komprimiert - und nix ist mehr davon vorhanden.


    Und wenn ich einen Anhang weiterleite, dann scanne ich ihn vorher auch. Will ja meine Windows benutzenden Freunde schützen und mich vor Peinlichkeiten bewahren ;-) Das mache ich im Übrigen auch auf meinen Linux-Rechnern. Auch da gibt es AV-Scanner, welche auf Windows-Viren ansprechen ... .


    MfG Peter

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    Und: Ich mag kein ToFu und kein HTML in E-Mails!

  • Hallo Peter,


    vielen Dank für die Mühe, die du dir gibst. Bei jedem Anderen hätte ich wohl gedacht, dass er übervorsichtig ist. Aber dir als Moderator muss ich wohl zugestehen, dass du die Gefährdungslage richtig einschätzt und dass ich mein Verhalten überdenken muss. Es ist für mich ein Horror, dass ich für die Redaktionsarbeiten am kirchlichen Gemeindebrief, wo ich als Layouter fungiere, bei den durchschnittlich 150 E-Mails pro Ausgabe deine Sorgfalt mit den Anhängen anwenden muss. Es scheint ja auch so alles gut zu gehen, bei mir und bei den Schreibern der Beiträge. Aber natürlich - wenn es passiert ist, denkt man --- hätte ich nur! Ich werde versuchen, mich zu bessern.

  • Ich will dann doch noch einmal was dazu schreiben.

    Zitat

    Aber dir als Moderator muss ich wohl zugestehen,


    Mit meiner Tätigkeit als Mod. hat das nun absolut nichts zu tun. Sondern eher damit, dass ich seit vielen Jahren auf dem Gebiet der IT-Sicherheit arbeite und da sowohl viel "Elend" erlebt habe aber auch viele Möglichkeiten diverser Angriffe kenne.
    Und ich gebe auch zu, dass es ein schmaler Grat zwischen Vorsicht und "Berufsparanoia" ist ... .


    Zitat

    Es ist für mich ein Horror, ..., deine Sorgfalt mit den Anhängen anwenden muss.


    Du musst gar nichts.
    Ich beschreibe nur, was ich unternehme, um mich vor den diversen Widrigkeiten des IT-Lebens zu schützen.
    Du musst lernen, einen gesunden Kompromiss zwischen dem Risiko, welches du einzugehen gedenkst und dem zu treibenden Aufwand (eben jenem, welcher dich vor ... bewahren soll) zu treffen. Und ich weiß auch, dass wir "von der IT-Sicherheit" gern von unseren Mitarbeitern als eine Art Spaßbremse betrachtet werden.


    Nebenbei: Ich bin bei uns in der Gemeinde auch der ehrenamtliche IT-Administrator. Nachdem vor Jahren ein Zivi den Bürorechner so "verviert" hatte, dass ich die darauf gespeicherten Daten nur noch mit einer Linux-Boot-CD retten konnte, habe ich den Rechner auch so "verdongelt", dass nur ich als Administrator nenneswert etwas kaputt machen kann. Alle sind zufrieden, denn seit dem ist nie wieder etwas passiert ... .


    MfG Peter

    Thunderbird 45.8.x, Lightning 4.7.x, openSUSE Tumbleweed, 64bit
    S/MIME, denn ich will bestimmen, wer meine Mails lesen kann.
    Nebenbei: die Benutzung der (erweiterten) Suche, und von Hilfe & Lexikon ist völlig kostenlos - und keinesfalls umsonst!
    Und: Ich mag kein ToFu und kein HTML in E-Mails!

  • Danke, Peter. Damit ist der Thread wohl zu einem guten Abschluss gebracht, falls nicht noch jemand etwas zur Druckvorschau schreiben will.


    MfG kannixpert
    (Mein Name ist nicht so häufig; deshalb nenne ich ihn nicht. In diesem Punkt bin ich vielleicht übervorsichtig.)

  • Hallo,

    Zitat

    (Mein Name ist nicht so häufig; deshalb nenne ich ihn nicht. In diesem Punkt bin ich vielleicht übervorsichtig.)


    Niemand sollte seinen Namen im Internet nennen.
    Auch von unseren Helfern im Forum schreibt niemand seinen richtigen Namen.
    Du bist nicht übervorsichtig. Nur wer im Internet misstrauisch ist, überlebt dort unbeschadet.
    Gruß

    Konversationen ohne vorherige Anforderung werden ignoriert..
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  • Hallo,


    "kannixpert" schrieb:

    Also ist der Name "Peter Lehmann" ein Künstlername?


    das ist aber mal eine schöne Umschreibung für einen Nickname. :mrgreen:
    In meinen Augen ist es ein sehr guter Nickname, da man es ihm nicht ansieht, sondern ihn für real hält.

  • "mrb" schrieb:

    Hallo,


    Niemand sollte seinen Namen im Internet nennen.
    Auch von unseren Helfern im Forum schreibt niemand seinen richtigen Namen.
    Du bist nicht übervorsichtig. Nur wer im Internet misstrauisch ist, überlebt dort unbeschadet.
    Gruß



    Ich meinte natürlich nur meinen Vornamen. Es erschien mir schon fragwürdig, meinen nicht gar so häufigen, aber immer noch zahlreich zu findenden Vornamen zu nennen.Wenn man bedenkt, aus welch verschiedenen Quellen von Übeltätern Profile zusammengebastelt werden können, möchte ich auch das schon vermeiden.