Speicherplatz von Ordnern auf der Festplatte

  • Hallo,


    eine Frage zum Speicherplatz meines Email Kontos und der Ordner darin. Ich habe eben den Ordner entdeckt in dem TB meine Email Konto Ordner speichert:


    C:\Dokumente und Einstellungen\Administrator\Anwendungsdaten\Thunderbird\Profiles\...


    Nun habe ich in TB aus dem Ordner "Gesendet" (der etwas wie eine Briefmarke aussieht) eine Mail gelöscht die etwa 10 MB groß ist. Die größe der Datei "Sent" im oben angegebenen Ordner hat sich allerdings nicht verändert.


    Ich habe auch schon den Papierkorb geleert und TB geschlossen und wieder geöffnet.


    Könnt ihr mir sagen, weshalb meine Löschaktion sich nicht unmittelbar auf der Festplatte wiederspiegelt?


    Danke und Grüße
    ec8or



    Um Rückfragen vorzubeugen, bitten wir um folgende Angaben:

    * Thunderbird-Version: 31.7.0
    * Betriebssystem + Version: Win 7
    * Kontenart (POP / IMAP): IMAP

  • Hallo ec8or,


    Die größe der Datei "Sent" im oben angegebenen Ordner hat sich allerdings nicht verändert.


    die Antwort dazu findest Du hier: Ordner komprimieren.


    Gruß
    Feuerdrache

    „Innerhalb der Computergemeinschaft lebt man nach der Grundregel, die Gegenwart sei ein Programmfehler, der in der nächsten Ausgabe behoben sein wird.“
    Clifford Stoll, amerik. Astrophysiker u. Computer-Pionier

  • danke, es hat bei allen Ordnern funktioniert. Nur der "Gesendet" Ordner bleibt komischweise in seiner Größe gleich. Habe grade mehr als 80 MB gelöscht + Papierkorb geleert und dann auf komprimieren, gleiche Größe auf der Platte.

  • Hallo,
    du hast folgende Frage ausgelassen:
    Welches ist dein Mailprovider?
    Es kann nämlich sein, dass du 2 Ordner "gesendet" hast.
    Oder es kann sein, dass der Ordner gesendet beschädigt ist.
    Dann schließt man Thunderbird und löscht dem Ordner entsprechende Datei ohne Endung "sent" im Thunderbird-Profil.
    Profile verwalten (Anleitungen)
    Dateien im Profil kurz erklärt.


    Gruß

    Konversationen ohne vorherige Anforderung werden ignoriert..
    Windows 10, 64-bit, immer die aktuelle Thunderbird-Version und ältere Testversionen. Testprofile vorhanden.
    Testkonten bei den meisten größeren Mailanbietern wie GMX, Web.de usw

  • Hallo ec8or,


    auf meinem Schlau-Fernsprecher wollte ich nicht tippen, und bis ich dann an der richtigen Tastatur saß, hatte mrb schon geantwortet.
    Trotzdem noch einige Bemerkungen von mir dazu.


    • Wenn du aus einer Mbox-Datei eine nicht gerade kleine Menge an Mails löschst, dann ist nach dem Komprimieren auch etwas davon zu sehen. Garantiert ... . (Vorausgesetzt, diese Mbox ist nicht defekt oder:)
    • Schau mal nach Datei >> Abonnieren, ob es noch weitere zur Zeit noch nicht im TB angezeigte Ordner gibt. Diese kannst du abonnieren und auch wieder abmelden. Die Ordner können in diesem Fall "SENT" oder auch "GESENDET" heißen.
    • In den Konteneinstellungen >> Kopien & Ordner kannst du sehen, wohin die gesendeten Mails zu deiner Verwendung kopiert werden sollen. Da gibt es neben den verschiedenen Ordner (s. 2.) auch noch die Möglichkeit den Gesendet-Ordner aus den "Lokalen Ordnern" auszuwählen.
      Und klar, wenn du den in der Ordnerspalte befindlichen "Gesendet"-Ordner komprimierst, dann wirst du meinem Verständnis nach genau den bearbeiten, der in den Konteneinstellungen ausgewählt ist.


    MfG Peter

    Thunderbird 45.8.x, Lightning 4.7.x, openSUSE Tumbleweed, 64bit
    S/MIME, denn ich will bestimmen, wer meine Mails lesen kann.
    Nebenbei: die Benutzung der (erweiterten) Suche, und von Hilfe & Lexikon ist völlig kostenlos - und keinesfalls umsonst!
    Und: Ich mag kein ToFu und kein HTML in E-Mails!

  • C:\Dokumente und Einstellungen\Administrator\Anwendungsdaten\Thunderbird\Profiles\...

    Etwas OT, aber mir fallen dabei zwei DInge auf:
    - die Pfadangabe passt nicht zum angegebenen Windows 7, sondern eher zu XP
    - Du arbeitest allen Ernstes permanent mit einem Administratorkonto? Davon kann ich nur abraten.


    MfG
    Drachen

  • Hallo Drachen,

    Du arbeitest allen Ernstes permanent mit einem Administratorkonto? Davon kann ich nur abraten.

    Meine Erfahrung mit Hunderten privaten, von ONU "administrierten" Rechnern besagen, dass die meisten davon für die ganze Familie nur ein einziges Konto nutzen, dieses nennt sich "Administrator" und ist selbstverständlich auch nicht mit einem Passwort versehen. Einsichtige Nutzer lassen sich dann von mir eine entsprechende Anzahl eingeschränkter Nutzerkonten für jedes Familienmitglied anlegen - und danken mir sogar für die Hinweise und Begründungen.
    Uneinsichtige Nutzer verweigern dies. Sicherlich brauchen sie erst den Kick und das Risiko. Erfahrungsgemäß werden sie aber alle einsichtig, wenn sie wegen Missachtung des Grundsatzes: das Administratorkonto wird nur zum Administrieren genutzt, das erste mal so richtig auf die Sch***** gefallen sind. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob sie mit einem so genannten Dummklick einen mit Schadcode befallenen Mailanhang gestartet haben oder ob "nur" der Junior sämtliche Dateien seiner Erzeuger in den Datenhimmel geschickt hat. (In solchen Fällen bin ich dann meist der lachende Dritte).



    MfG Peter

    Thunderbird 45.8.x, Lightning 4.7.x, openSUSE Tumbleweed, 64bit
    S/MIME, denn ich will bestimmen, wer meine Mails lesen kann.
    Nebenbei: die Benutzung der (erweiterten) Suche, und von Hilfe & Lexikon ist völlig kostenlos - und keinesfalls umsonst!
    Und: Ich mag kein ToFu und kein HTML in E-Mails!

  • Danke für die weiteren Antworten.


    Als einzig hilfreich habe ich mrb's ANtwort empfunden, danach wird es stark "Off-Topic".


    @Drachen, Du hast Recht... scheinbar habe ich eine Win XP Version die wie Win 7 aussieht, Mist. Und "Admin Konto"... ja, ganz gefährlich. Wenn da mal nicht die Sicherheit eines Staates gefährdet wird.
    Ich kann damit gut umgehen und brauch keine Belehrungen von Leuten die Win 7 für Win XP halten, sorry aber: schwache Leistung.
    Meine Frage zielte einzig auf TB, der Rest steht nicht zur Dikussion.


    Mr. Lehmann, Deine Ergänzung machts auch nicht besser.


    Danke an Feuerdrache und mrb.
    Thema kann geschlossen werden.

  • ec8or :


    Wenn du dir die kleine Mühe machen würdest, genau hinzusehen, dann würdest du feststellen, dass ich dieses Posting an den Drachen adressiert habe.
    Du musst dir die Jacke also überhaupt nicht anziehen.


    Und NEIN, die Sicherheit eines ganzen Staates hängt davon nicht ab. Ab er wenn dein veraltetes Betriebssystem zusammen mit dem Betrieb eines Adminkontos zum Bot mutiert (du bringst ja die beste Konstellation dafür mit) wirst du dich zumindest an meinen Beitrag erinnern.
    Wobei ich mir auch da nicht ganz sicher bin, denn jemand, der ein XP benutzt und annimmt es sei W7, von dem erwarte ich nicht mal das.


    Mr. Lehmann, Deine Ergänzung machts auch nicht besser.

    Sie sind aber manchmal notwendig. Es gibt nämlich hier auch noch andere Mitleser, bei denen jetzt ein von mir beabsichtigter Denkprozess einsetzt.


    Peter

    Thunderbird 45.8.x, Lightning 4.7.x, openSUSE Tumbleweed, 64bit
    S/MIME, denn ich will bestimmen, wer meine Mails lesen kann.
    Nebenbei: die Benutzung der (erweiterten) Suche, und von Hilfe & Lexikon ist völlig kostenlos - und keinesfalls umsonst!
    Und: Ich mag kein ToFu und kein HTML in E-Mails!

  • [OT]
    Das Thema veralteter Betriebssysteme und Administratorenrechte wird sich m.E. in einigen Jahren erledigt haben. Die, für viele Benutzter ach so unbequemen, Dinge wie Installation, Updates und Wartung werden der immer größer werdenden "Ich-bin-nur-Anwender-Fraktion" dann völlig selbstlos von Firmen wie A*, G* oder M* abgenommen. Weshalb sollte man sich denn auch mit so komplizierten Sachen beschäftigen, wenn es doch diese tollen Firmen und die Cloud gibt?


    Das Betriebssystem für die Massen wird kaum mehr als eine Plattform für einen Browser sein. Ich denke, diesen Trend kann man schon gut an Produkten wie Android, iOS, Office365, Windows 10, FirefoxOS, SalesForce oder auch Steam erkennen. Vom IoT und der Industrie 4.0 gar nicht zu reden ... .


    Ich hoffe nur, dass die Opensourcegemeinde uns Außenseitern, die so gut wie möglich die Kontrolle über ihre Systeme und Daten haben wollen, weiterhin Alternativen bieten wird und dass es auch in zwanzig Jahren noch Hardware geben wird, auf der diese Alternativen überhaupt laufen können.
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