Warum funktioniert WeTransfer bei mir nicht mehr?

  • Um Rückfragen vorzubeugen, bitten wir um folgende Angaben:

    • Thunderbird-Version (konkrete Versionsnummer:( 78.12.0
    • Betriebssystem + Version: Windows 10 Pro, 21H1
    • Kontenart (POP / IMAP): POP
    • Postfachanbieter (z.B. GMX): GMX
    • Speicherdienst (z.B. Dropbox): WeTRansfer
    • Eingesetzte Antivirensoftware: Avast
    • Firewall (Betriebssystem-intern/Externe Software):


    Vor ca. einem halben Jahr habe ich WeTransfer eingerichtet und bereits mehrere Male mit Erfolg verwendet. Aber seit mehreren Wochen

    bekomme ich immer die gleiche Fehlermeldung. Dabei ist die Größe der hochzuladenden Datei ohne Bedeutung. WeTransfer weist die hochzuladende Datei als gewöhnlichen Anhang aus. Hier in dem zweiten Anhang zu sehen. Warum funktioniert WeTransfer nicht mehr?


    Mit freundlichen Grüßen

    Pluto

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  • Vor ca. einem halben Jahr habe ich WeTransfer eingerichtet und bereits mehrere Male mit Erfolg verwendet. Aber seit mehreren Wochen bekomme ich immer die gleiche Fehlermeldung.

    Vielleicht hilft dir das weiter:


    Für den problemlosen Austausch selbst mehrere GB großer Dateien, unabhängig von TB, bietet sich «OnionShare» in Verbindung mit dem «Tor Browser» an. Funktioniert aus eigener Erfahrung auch sehr gut systemübergreifend.


    https://onionshare.org/

    https://www.torproject.org/de/

  • Für politisch Verfolgte in Schurkenstaaten und für Kriminelle ist Onionshare eine tolle Sache. Es funktioniert so: Die Datei zum Download liegt auf dem eigenen Rechner. Auf dem wird ein Webserver installiert, als hidden service im Tor Netzwerk. Der Empfänger lädt die Datei über Tor direkt vom eigenen Rechner runter. Im Klartext, man erlaubt einen Zugriff auf seinen Rechner. Das würde ich keinesfalls wollen. Selbst dann nicht, wenn der Download zu einer vereinbarten Zeit erfolgt und der Zugriff sofort danach gesperrt wird. Im Tor Netz tummeln sich so viele Verbrecher. Denen mache ich doch nicht meine Maschine auf!

  • Im Klartext, man erlaubt einen Zugriff auf seinen Rechner. Das würde ich keinesfalls wollen. Selbst dann nicht, wenn der Download zu einer vereinbarten Zeit erfolgt und der Zugriff sofort danach gesperrt wird. Im Tor Netz tummeln sich so viele Verbrecher. Denen mache ich doch nicht meine Maschine auf!

    Mir scheint, du hast OnionShare noch nie benutzt, sonst wüßtest du, daß der Zugriff ohne die über einen sicheren Kanal zu übermittelnde Adresse wie diese: http://wo2jpd2e6xfm6mqv.onion/critter-amino nicht möglich ist.

  • Eines stimmt, ich habe das noch nie benutzt, werde es nie nutzen und ganz bestimmt auch nicht anpreisen. Ich muss etwas nicht benutzen, um zu verstehen, wie es funktioniert. Der Kluge hinterfragt erst, was das Ding macht, bevor er es installiert. Diese angeblich sichere Adresse hat nichts mit meiner Kritik zu tun. Die Adresse kann so sicher sein, wie's geht. Das ändert rein gar nichts an meinem Punkt. Für Onionshare muss auf dem eigenen Rechner extra ein Webserver laufen. Der lauscht auf einem Zugriff aus dem Tor Netz und hat für den Download Zugriff auf meine Festplatte. Ausgerechnet aus diesem fast rechtsfreien Raum, in dem man einen Angreifer dann nicht mal rückverfolgen kann. Mir scheint, du hast noch nie etwas von Portscanner gehört. Für die Verbrecher im Darknet ist das Handwerkszeug. Und warum überhaupt sollte ich meinen Rechner für das Tor Netz öffnen? Es gibt genug Möglichkeiten zum File Sharing ohne dieses Risiko. Ich bin weder kriminell noch muss ich Angst vor Verfolgung haben. Wenn ich meinen Bekannten eine Datei schicke, muss das nicht anonym geschehen. Den Inhalt verschlüsseln kann ich auch ohne Tor.

  • Für Onionshare muss auf dem eigenen Rechner extra ein Webserver laufen.

    Die Dienste, die hier nicht auf «localhost» lauschen, sind:

    sudo netstat -plntu|grep -v "127\.0\.0\.1"

    Aktive Internetverbindungen (Nur Server)

    Proto Recv-Q Send-Q Local Address Foreign Address State PID/Program name

    tcp 0 0 10.0.0.1:53 0.0.0.0:* LISTEN 657/dnsmasq

    tcp 0 0 10.0.0.1:9051 0.0.0.0:* LISTEN 714/tor

    udp 0 0 0.0.0.0:123 0.0.0.0:* 630/chronyd

    udp 0 0 10.0.1.4:55018 0.0.0.0:* 1492/mumble

    udp 0 0 10.0.0.1:53 0.0.0.0:* 657/dnsmasq

    udp 0 0 0.0.0.0:67 0.0.0.0:* 833/dhcpd

    udp 0 0 0.0.0.0:68 0.0.0.0:* 729/dhclient

    Mir scheint, du hast noch nie etwas von Portscanner gehört. Für die Verbrecher im Darknet ist das Handwerkszeug.

    Keiner der o. g. Dienste ist von außen über einen Portscan zu erkennen - die Datei ist als «onion-service» nur über das Tor-Netzwerk zu erreichen - und nur diese Datei!

    Tor: Onion Service Protocol

  • Ist doch ganz einfach. Wenn jemand über http eine Datei von meinem Rechner laden möchte, dann muss ich ihm diese Datei über http zur Verfügung stellen. Dazu brauche ich einen Webserver. Der muss zumindest dann laufen, wenn der Download erfolgen soll. Selbstverständlich muss dazu ein Port offen sein. Und falls du das nicht glaubst.


    Direkt von Onionshare https://docs.onionshare.org/2.3.1/de/features.html


    Quote

    Wie OnionShare funktioniert

    OnionShare startet Webserver lokal auf deinem Rechner und macht sie anderen Leuten als Tor `Onion-Dienste<https://community.torproject.org/onion-services/>`_ zugänglich.


    Du kannst ja machen was du willst. Wir sind ein freies Land. Ich möchte andere nur dafür aufmerksam machen, was sie sich damit auf ihren Rechner holen würden. Ganz unnötigerweise.

  • WeTransfer hat die Partnerschaft mit Thunderbird einseitig beendet.

    Dieses Problem war mir von Anfang an ein Dorn im Auge. Man integriert nun schon wiederholt eine Drittanbieter-Plattform in Thunderbird und erleidet (aus meiner Sicht) nach recht kurzer Zeit Schiffbruch. Wurde eigentlich seitens der Thunderbird-Entwickler darüber nachgedacht, selbst einen kostenpflichtigen Service anzubieten, der in das Programm integriert werden könnte? Auch wenn manche Anwender immer alles kostenlos haben wollen, aber es wäre doch legitim, wenn man manche Funktionen als kostenpflichtigen Service anbietet. Wobei auch Mozilla immer wieder Services selbst beenden musste(?).

  • Sowas wie Thunderbird+ ist auf jeden Fall interessant. Jetzt als MZLA sollte das auch rechtlich (Geld verdienen) möglich sein. Einziger Einwand: Spendenbereitschaft könnte zurückgehen, weil man "ja dafür bezahlt", aber das ist ja dann nur der Dienst, nicht die weitere Entwicklung von TB.


    Das ist auf jeden Fall eine strategische Entscheidung, muss also durchs Council. Es sind bald wieder Wahlen. Das wäre doch was für dich!

  • Pluto

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