Anhänge über Thunderbird zu Outlook werden nicht übertragen

  • Um Rückfragen vorzubeugen, bitten wir um folgende Angaben:

    • Thunderbird-Version:52.2.1
    • Betriebssystem + Version:WIN 10
    • Kontenart (POP / IMAP):POP, IMAP
    • Postfachanbieter (z.B. GMX):AOL,
    • Speicherdienst (z.B. Dropbox):
    • Eingesetzte Antivirensoftware:Antivir
    • Firewall (Betriebssystem-intern/Externe Software):


    Hier können Sie Ihren Text schreiben:

    Hallo, ich grüße das Forum und bitte vorab um Entschuldigung, wenn es hierzu schon Antworten gibt, aber ich habe gerade ein großes Problem mit einem Kunden und zwar folgendes:


    Seit gut 3 Wochen bekommt er über OUTLOOK von mir keine Anhänge mehr. Outlook gibt den Satz an: "Unsichere Anlagen wurden rigoros gesperrt". Wie ist sowas möglich, wenn mittlerweile seit fast 15 Jahren immer so gearbeitet wird. Ich schicke meine Mails mit Thunderbird raus, der Kunde öffnet die Mails mit Outlook. Die Abspeicherung erfolgte bisher immer mit .rtf, neuerdings mit .doc.


    Wir haben dann eine alte Datei aus 2016 genommen, direkt hinter dem letzten Wort den neuen Text angehängt und per Mail abgeschickt und diese Datei ist fehlerlos angekommen!


    Wer kennt dieses Problem und kann mir superschnell helfen / antworten. Liegt hier etwa eine Fehleinstellung bei Thunderbird vor oder - bitte sagt mir - dass es doch ein Fehler von Outlook ist.


    Danke im Voraus

    Carina

  • Hallo Carina,

    gestern habe ich gelesen das Microsoft Probleme mit Outlook und Updates hat.

    Ob jetzt Du auch von diesen Probleme betroffen bist kann ich leider nicht sagen.

    Gruß Fritz

  • Hallo Carina49,

    Wie ist sowas möglich, wenn mittlerweile seit fast 15 Jahren immer so gearbeitet wird.

    das sagt gar nichts. Ein Update irgendwo im System und alles kann anders sein. Willkommen in der modernen IT-Welt - nichts ist so beständig wie der Wandel.

    Die Abspeicherung erfolgte bisher immer mit .rtf, neuerdings mit .doc.

    Und da hast Du schon einen Unterschied. doc-Dateien gelten prinzipiell als unsicher, weil sie ausführabre Makros einhalten können. Daher wird das rtf-Format empfohlen, das allgemein als sicher(er) angesehen wird.


    Gruß

    slengfe

    Meine Beiträge sind subjektiv und manipulativ, erheben Anspruch auf Allwissenheit und können Spuren von Ironie oder Sarkasmus enthalten.


    Windows 10 Professional 64 Bit | Thunderbird 64 Bit | Firefox 64 Bit | Avira Free Security Suite | Fritzbox 7490

  • Hallo Carina,


    das Problem hat sehr wahrscheinlich weder mit Outlook zu tun, noch mit dem Thunderbird oder mit irgendeinem Update. Der Administrator des Kunden wird festgelegt haben, dass bestimmte, als unsicher geltende Dateianhänge bereits auf dem Exchange-Server blockiert werden. Das ist nicht unüblich. Dein Kunde sollte das eigentlich wissen, wenn in seiner Firma solche Regeln gelten.

    Abhilfe lässt sich schaffen, indem man solche Anhänge zipped, sofern die zugehörigen Dateitypen nicht ebenfalls gesperrt wurden. Wenn's pressiert, solltest Du ausprobieren. Am besten mit verschiedenen Zip-Formaten, um zu sehen, was der Kunde erlaubt und was nicht.

    Geht auch das nicht, bleibt noch die Möglichkeit, die Dateien über einen Download zur Verfügung zu stellen.


    Gruß


    Susanne

  • Ich danke Euch für die Antworten, leider ist ja keine positive dabei.


    slengfe: die moderne IT-Welt ist mir schon seit 1982 bekannt. Leider geht der Wandel auch an mir nicht vorüber, auch ich muss ständig neu dazulernen. Mach das aber mal jemanden klar, der sich mit Computern überhaupt nicht auskennt - wie mein Kunde. Übrigens ist mir bzgl. .rtf-Speicherung wiederholt bestätigt worden, dass gerade .rtf-Dateien nicht mit anderen Programmen kompatibel sind, sondern oftmals Formatierungen, Textbausteine etc. verfälschen. Was mir auch schon vorgekommen ist.


    edfoldi: den Hinweis habe ich gestern im Net auch gefunden, ich hatte ja gehofft, dass mir Microsoft gezielt Antwort gegeben hätte.


    SusiTux: Der Kunde hat mit Sicherheit nicht festgelegt, welche Anhänge als unsicher gelten. Es ist ein Anwalt und der bekommt nicht nur von mir, sondern von allen Gerichten, Kollegen etc. Anhänge.


    Schönen Abend

    Gruß

    Carina

  • Glaube es oder glaube es nicht. Die von die zitierte Nachricht besagt, dass ein Mailanhang beim Empfänger abgelehnt wurde, weil er als unsicher eingestuft wurde. Nur der Anhang, nicht die E-Mail an sich. Darauf hast Du als Sender überhaupt keinen Einfluss. Diese Entscheidung trifft der Empfänger bzw. derjenige, der den Mailserver für in betreibt. Es ist dabei auch egal, ob der Kunde Outlook verwendet oder ein anderes Programm. Der Anhang wurde bereits vor der Auslieferung an den Mailclient abgetrennt.

    Das ist in vielen Unternehmen zum Schutz vor Schadsoftware in E-Mails üblich. Außerdem ist das von Dir verwendete *.doc-Format schon recht betagt. Das macht es noch wahrscheinlicher, dass es blockiert wird.


    Du kannst es ganz einfach testen. Sende ihm denselben *.doc-Anhang, der abgelehnt wurde, mit einem anderen E-Mail-Client oder per Webmail. Wenn die Einstellungen auf dem Server noch aktiv sind, wird der Anhang wieder abgetrennt werden. Oder sende ihm die Datei als *.rtf, und sie wird wahrscheinlich durchgehen.

  • Hallo Mapenzi,


    genau! Vielleicht glaubt Carina es ja jetzt.


    Es ist allerdings kein Problem des Outlook sondern der Sicherheitseinstellungen, die üblicherweise der Admin des Exchange-Servers vornimmt. (Darauf deutet übrigens auch schon die Wortwahl "Unsichere Anlagen wurden rigoros gesperrt" hin. Dieser Text stammt gewiss nicht von Microsoft.)

    Die Lösungsmöglichkeiten in dem verlinkten Artikel entsprechen den bereits oben von mir genannten.


    Schlimm mit den Frauen ;-)


    Gruß nach Lutetia


    Susanne

  • Danke. Straight forward mit eich Mander!


    Das doc-Format ist bei den aufgelisteten, standardmäßig blockierten Typen nicht dabei. Also muss es jemand hinzugefügt haben. Die nötige Berechtigung hat nur der Kunde selbst (lokal), aber der hat ja nichts gemacht, oder der eben Admin des Servers. In jedem Fall kann Carina mit ihrem Thunderbird nichts dazu.

  • Es ist allerdings kein Problem des Outlook

    Hallo Susanne :)


    doch ;)

    Alle Versionen von Outlook seit Outlook 2000 Service Release 1 (SR1) bieten eine Sicherheitsfunktion, die Anlagen blockiert, durch die Ihr Computer Viren oder anderen Risiken ausgesetzt wird.

    Es ist eine Funktion von OL, egal ob es an einem Exchange hängt oder nicht.

    Sicherheitseinstellungen, die üblicherweise der Admin des Exchange-Servers vornimmt.

    Ich glaube nicht, dass Carinas Kunde an einem Exchange hängt.

    Die Lösungsmöglichkeiten in dem verlinkten Artikel entsprechen den bereits oben von mir genannten.

    Auch die Methode 1 der erweiterten Problembehandlung?

    Wenn Sie Outlook nicht mit einem Exchange-Server verwenden [...], befolgen Sie Methode 1: "Anpassen des Sicherheitsverhaltens von Anlagen".

    Eine weitere Möglichkeit wäre die Benutzung eines alternativen MUA wie TB.

    Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf: Microsoft Office Outlook 2003, Microsoft Office Outlook 2003 mit Business Contact Manager, Microsoft Outlook 2002 Standard Edition, Microsoft Outlook 2000 Standard Edition, Microsoft Office Outlook 2007, Microsoft Outlook 2010

    Gruß Ingo

  • Es gibt so Schlaumeier, die können einem glatt den letzten Rest Spaß am Forendasein rauben. Zunächst nichts zur Lösung beitragen und dann klug daherreden. Aber bitte ...


    Es ist eine Funktion von OL, egal ob es an einem Exchange hängt oder nicht.

    Das macht es noch lange nicht zu einem Problem des Outlook. Es ist keines sondern eine beabsichtigte Funktion.

    Auch die Methode 1 der erweiterten Problembehandlung?

    Nein, weil es dabei nicht um E-Mail geht sondern um einen Up-/Download. Ansonsten hätte ich wohl auch die Möglichkeit erwähnen müssen, das Dokument zu faxen oder es per Post zu versenden.


    Ich glaube nicht, dass Carinas Kunde an einem Exchange hängt.

    Glauben ist nicht Wissen. Vor allem ändert es überhaupt nichts an dem Problem . Selbst wenn er an einem "normalen" IMAP-Server hängt, bleibt immer noch die Tatsache, dass jemand bewusst den Empfang von *.doc verhindert. Ob das vom Exchange kommt, von einem anderen Typ Mailserver oder der Registry ist für Carina völlig nebensächlich.

    Die ganze Schlaumeierei bringt sie kein Stück weiter.


    Eine weitere Möglichkeit wäre die Benutzung eines alternativen MUA wie TB.

    Genau das würde nicht helfen, wenn der Kunde an einem "normalen" Mailserver hängt, dessen Admin dort die Sperre eingerichtet hat. So oder so, das Problem muss beim Kunden gelöst werden. Carina hat darauf keinen Einfluss.


    HTH


    Ich verabschiede mich


    Susanne

  • TB: 52.3.0
    OS: Win 7



    Hallo User,

    auch ich habe mit jenen Kommunikationspartnern, die Outlook in einem Netzwerk + E-Mail-Server (z.B. größere Firmen u. Kommunen) nutzen, genau diese Probleme. PDF-Dateien werden einfach abgetrennt und noch nicht einmal angezeigt. Der Empfänger denkt dann, dass der Sender den Anhang schlicht vergessen hat anzufügen. Da das Problem bei diesen Nutzern seit ca. 6-8 Wochen (heute ist der 16.9.17) auftritt, gehen meine Mutmaßungen in Richtung eines der letzten MS-Updates für Outlook oder für die installierten E-Mail-Server. MS scheint in diesen Updates die Sicherheitseinstellungen für Anhänge vermutlich auf "default" gesetzt zu haben. Somit sind dann Anhang-Standards wie PDF (verschlüsselt oder unverschlüsselt) plötzlich wieder auf dem Sperr-Index.


    Verwirrend dabei ist nur, dass meine betroffenen Outlook-Nutzer in einem Netzwerk dann immer sagen: "Aber ich krieg doch auch PDF's von anderen Absendern übermittelt, nur von Ihnen nicht!".
    Da steht man dann blöde da.

    Vermutlich tritt das Problem also bei anderen E-Mail-Clienten (von OL zu OL ?) nicht auf, wohl aber ggf. von Tb zu OL. Der Nutzer im Empfänger-Netzwerk ist dann in der Folge recht desinteressiert nach einer vermeintlichen Fehlerquelle auf seiner Seite zu suchen, denn von anderen Absendern kriegt er ja seine PDF's. Verständlich also! Zu seinem Netzwerk-Admin geht er deshalb dann auch nicht. Alle meine diesbezüglichen Nachfragen bei den betroffenen Empfängern liefen genau deshalb bisher ins Leere. Der IT-Spezi kümmert sich also nicht um einen "Einzelfall" wie mich.

    Mein etwas ungelenker und mühevoller Lösungsansatz war bisher die Datei dann als Grafik-Format zu senden. Das funktioniert i.d.R. dann auch, ist aber Zeit fressend. Es erfordert erst einmal, dass der User feststellt er kriegt den Anhang nicht, dann fragt/schreibt/telefoniert er zurück, dass was fehlt, dann frag ich, ob er OL benutzt, dann bereite ich das Alternativ-Format auf und sende es erneut (auch viel zu groß, wenn z.B. als JPG oder GIF!)

    Trotzdem ich bereits mit einem aufwendigen Texthinweis in meinen HTML-E-Mail-Vorlagen auf dieses Problem hinweise, lässt sich der Sache nicht wirklich zielführend beikommen.

    Grübel, grübel, grübel --übel--.....

    LG

    LG,

    ThunderSparrow