Thunderbird nach Update auf 78.3.2 nur auf englisch Ubuntu Mate

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  • Hallo, nach dem Update von Ubuntu Mate 20.04 auf 20.10, kann ich Thunderbird nicht mehr auf deutsch einstellen.

    Die Sprachdatei thunderbird-locale-de ist installiert, aber ich kann in den Einstellungen keine Sprache hinzufügen.

    In den Add-ons ist das Deutsch Language Pack disabled und es wird folgendes angezeigt: Deutsch (DE) Language Pack is incompatible with Thunderbird 78.3.2.

    Kann ich mir irgendwie behelfen, oder muß ich warten bis es ein neues Add-on gibt?


    Franz


    Edited once, last by graba: rote Schriftfarbe entfernt ().

  • Das würde ich nicht machen. Mit einer manuellen Installation verlässt du den Pfad der Updates über Ubuntu. Das kann später einmal anderen Stress machen.

    Schau zunächst hier über die vermutliche Ursache. Wenn sie zutrifft, dann genügt es, das systemweite Language Pack rauszuwerfen und ein aktuelles benutzerdefiniert (also ganz normal über den Dialog) zu installieren.

    Wer wenig oder gar nichts kann, schiebt's auf den Antiviruskram.

    (Compuzius, Buch 5)

  • Heute wurde anscheinend das Language Add-on aktualisiert. Leider kann ich jetzt Thunderbird nicht mehr starten. Es kommt folgende Fehlermeldung:

    XML-Verarbeitungsfehler: Nicht definierte Entität

    Adresse: chrome://messenger/content/messenger.xhtml

    Zeile Nr. 905, Spalte 3:

    <key id="openLightningKey"

    --^


    auch deinstallieren und neu installieren brachte keine Abhilfe.

  • Vielleicht ist es besser, du machst dafür einen eigenen Faden auf. Mich wundert, dass Lightning erwähnt wird. Das gibt es eigentlich gar nicht mehr.

    Wer wenig oder gar nichts kann, schiebt's auf den Antiviruskram.

    (Compuzius, Buch 5)

  • Danke für die Antwort, ich überlege Ubuntu neu zu installieren und hoffe dass sich das Problem damit erledigt.

    ... sehe ich nicht so. TB über den Paketmanager bzw. Anwendungsmanager deinstallieren., einen Neustart machen und dann den TB aus unserem Downloadbereich installieren. Wenn es dann Ubuntu-Systemupdates gibt, den TB davon ausklammern, ansonsten hast du wieder die von der Distribution "aufgezwungene" TB-Linux-Version.

    Gruß Micha


    Mein produktiver Mailclient ist der portable TB mit der derzeit aktuellsten Version.

    Ansonsten in diversen VMs und zu Testzwecken diverse portable TB in den Versionen 68.* , 78.* und Beta.

  • Ich habe Thunderbird heruntergeladen und entpackt. Kann ich Thunderbird aus dem Ordner installieren, oder nur starten?

    Sorry, aber du arbeitest mit Linux, daher musst du doch wissen, wie man Programmpakete ( *deb bzw. *tar.bz2 und wie sie alle heißen) installiert werden.

    Kann dir derzeit leider nicht weiterhelfen, da ich in der Linux-Testumgebung (VM) mir jedesmal die "Ohren breche" und alles Mögliche ausprobiere, bis das Programm endlich installiert ist.

    Bin eben ein Windows-User. Aber eins weiß ich, dass Mozilla-Programme, installiert aus der Distribution-Verwaltung, nicht immer die erste Wahl sind.

    Sicherlich können dir hier die Linux-Freaks weiterhelfen.

    Gruß Micha


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  • Da gibt es nichts zu installieren, einfach entpacken und starten, evtl. vorher noch die Datei 'Thunderbird' ausführbar machen.


    Allerdings finde ich diesen Weg nicht als den Besten, im allgemeinen sind die Distributions-spezifischen Pakete eben doch besser, mit ganz wenigen Ausnahmen (z.B. Calibre). Zudem auf diesem Weg die Programme automatisch auf den neusten Stand gebracht werden und evtl neue Abhängigkeiten mit beachtet werden., bei dem obigen Weg wird das unter Linux evtl. nicht funktionieren. Ausserdem machen Probleme unter Linux zu lösen einfach Spass, solange man vorher immer schön ein BackUp erstellt.

    Zu Deinem Problem, ich nutze kein Ubuntu, da es mir dort zu viele Sonderwege eingeschlagen werden, die sich von vielen anderen Distributionen unterscheiden, aber die Wikis sind eigentlich recht gut:

    TB Wiki

  • Zudem auf diesem Weg die Programme automatisch auf den neusten Stand gebracht werden und evtl neue Abhängigkeiten mit beachtet werden., bei dem obigen Weg wird das unter Linux evtl. nicht funktionieren

    ... kann ich so nicht bestätigen. Mein TB aus unseren Downloadbereich wurde eben unter Linux Mint (Debian) von seiner internen TB-Update-Funktion auf 78.4.0 upgedatet. Habe derzeit kein anderes Linux in einer VM, so das ich ein TB-Update einer Distribution-Version nicht nachvollziehen kann.

    Gruß Micha


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  • Da gibt es nichts zu installieren, einfach entpacken und starten, evtl. vorher noch die Datei 'Thunderbird' ausführbar machen.

    ... im Prinzip stimmt es, aber man muss dann auch wissen für welchen(e) User (.../Home oder Andere) dieses Programm gedacht ist und dann den entsprechenden Pfad zum Entpacken bestimmen. Linux ist eben kein "Plug & Play", egal was die Macher der jeweiligen Distributionen dem Anwender vermitteln.

    Eine Installation (mit dem Paketmanager oder vergleichbare Anwendung) sollte m.W. danach fragen.

    Gruß Micha


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  • Allerdings finde ich diesen Weg nicht als den Besten, im allgemeinen sind die Distributions-spezifischen Pakete eben doch besser,

    Ganz genau so ist es. Ich kann vor allem den nicht ganz so linux- und thunderbird-sicheren Anwendern nur sehr dazu raten, Thunderbird nicht selbst zu installieren sondern auf die Distri zu vertrauen.
    Man sieht schon allein daran, dass Ubuntu die Sprachpakete global installiert, dass Fachkenntnisse erforderlich sind.


    Ich vermute, das Problem von regbet kommt eher daher:


    nach dem Update von Ubuntu Mate 20.04 auf 20.10,

    Diese Updates auf eine bestehende Version sind bei Linux und vielleicht sogar speziell bei Ubuntu nicht zu empfehlen. Sogar Tuxedo rät ausdrücklich davon ab.

    Auch hier gilt: Je mehr man selbst installiert hat, desto größer wird das Risiko, dass es in die Hose geht. Hier seien ganz vorweg proprietäre Grafiktreiber genannt.

    Wer wenig oder gar nichts kann, schiebt's auf den Antiviruskram.

    (Compuzius, Buch 5)

  • @MS Freak: Plug&Play ist es schon, man hat nur mehr Spielraum zum spielen, viele Wege führen oft zum gleichen Ziel. Der Paketmanager installiert das Programm global und macht es allen Nutzern Verfügbar, lediglich die Profile sind dann Nutzer spezifisch, deswegen kann es immer hilfreich sein bei Problemen ein neues Nutzerprofil anzulegen, dass unbefleckt ist. D.h. in der Konsole 'thunderbird -p' aufrufen und ein neues Profil erstellen, damit gehen auch keine Daten verloren.


    Das Distri Update könnte in der Tat die eigentliche Ursache sein, aber Ubuntu ist nicht mein Thema.

    Ich bin seit über 20Jahren OpenSuse User und nutze seit Jahren Tumbleweed, die Rolling Release Version, damit fallen die grossen Versionsprünge weg, man braucht aber immer aktuelle BackUps oder nutzt BTRFS als Dateisystem, das funktioniert ähnlich wie Systemrestore bei Windows, nur besser weil man schon beim Start in eine vorhergehende Version booten kann.

  • Ich möchte den Punkt des Ubuntu-Upgrades nochmal aufgreifen. Ich habe heute für einen Test einen Rechner von Ubuntu 18.04 auf 20.04 gebracht, weil ich das ZFS ausprobieren möchte. Per Upgrade, nicht durch Neuinstallation. Zuvor hatte ich das in einer VM bereits mit Mint (19 auf 20) getestet. Das lief, weil ich da fast Fremdpakete installiert hatte, relativ glatt.


    Bei meinem produktiven Rechner unter Ubuntu lief das nicht so gut. Da war mein freier Tag dahin. Es war ein kleines bis mittleres Desaster!

    Wie fast erwartet gab es große Probleme mit Fremdpakten, darunter die Oracle Virtualbox, LibreOffice und der Thunderbird, den ich absichtlich zuvor von Hand außerhalb der Distri auf die 78 gehoben hatte. (Mit dem Upgrade kam dann wieder eine 68, insofern waren Schwierigkeiten zu erwarten.)

    Außerdem gab es Probleme mit dem verschlüsselten Swap-Speicher, mit Firefox unter Firejail, ... .


    Alles in allem wäre eine Neuinstallation und ein Restore des Home deutlich schneller gewesen als das alles zu wieder richten. Vor allem weiß ich bei einem Fehler nun nicht, ob das wirklich ein Fehler ist oder nur dem Upgrade geschuldet. Ich werde daher wohl doch noch eine Neuinstallation vornehmen.


    Also, von meiner Seite nochmals der Hinweis an alle, die, wie ich hier oftmals lese, "nur Anwender" sind, macht das nicht!

    Wenn ihr unbedingt auf eine neue Version upgraden wollt, dann installiert sie frisch. Wer keine Not verspürt, bleibt besser auf der 18.04. Die hat noch mehr als zwei Jahre Support.

    Und bleibt bei der Software, die über die Distri kommt. Auch, wenn euch die Scheinriesen was anderes erzählen und wenn das für den Thunderbird eben immer noch keine 78 ist, was ja durchaus von Vorteil sein kann.

    Wer wenig oder gar nichts kann, schiebt's auf den Antiviruskram.

    (Compuzius, Buch 5)