Email senden dauert bis zu 20 Sekunden

Wenn Sie plötzlich keine E-Mails mehr empfangen können

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  • Um Rückfragen vorzubeugen, bitten wir um folgende Angaben:

    • Thunderbird-Version (konkrete Versionsnummer): 78.9.1
    • Wurde gerade auf eine neue Versionsreihe aktualisiert (alte und neue Version angeben): ja, Problem bestand schon vorher
    • Betriebssystem + Version: Win 10 aktuell
    • Kontenart (POP / IMAP): IMAP
    • Postfach-Anbieter (z.B. GMX): Eigener Anbieter, Telekom
    • Eingesetzte Antiviren-Software: Trend Micro - Problem besteht auch bei ausgeschalteter Software
    • Firewall (Betriebssystem-intern/Externe Software): nur die Windowsfirewall
    • Router-Modellbezeichnung (bei Sende-Problemen): Fritzbox 7490, BE.IP Plus


    Diese Worte hier können Sie mit Ihrem Text bitte überschreiben.


    bei mir kommt es beim Senden von Mails zu Verzögerungen. Thunderbird scheint zu hängen und braucht gefühlt ewig (10-30 Sek.) um sich mit der Mailserver zu verbinden. Man kann in dieser Zeit nichts machen.

    Erst in den letzen 2 Sek. blitzt kurz das kleine Sendefensterchen mir Ladebalken auf. Davor steht das Email schreiben Fenster fest und der Ladering läuft. Die Ports habe ich alle gprüft. Bei meinen Konten stehen alle Postausgangsserver auf 587. Verschlüsselungseinstellungen dazu passend. Thunderbird ist in der aktuellen Version installiert. Auch eine Neuinstallation von Thunderbird brachte nichts.


    Vielleicht hat ja noch jemand das Problem und hat eine Tipp für mich.


    Besten Dank & Grüße

    Carsten

    • Eingesetzte Antiviren-Software: Trend Micro - Problem besteht auch bei ausgeschalteter Software

    Das Ausschalten eines AV-Programms nutzt in der Regel nichts, da dennoch Prozesse im Hintergrund laufen können. Deinstalliere die Software komplett nach Herstellerangaben und teste erneut.


    Unter Windows 10 ist eine externe Software nicht mehr nötig, der eingebaute Windows Defender langt. Solltest Du dennoch an Trend Micro festhalten wollen, kannst Du diese Software nach dem Test ja wieder installieren.

  • Das Ausschalten eines AV-Programms nutzt in der Regel nichts, da dennoch Prozesse im Hintergrund laufen können.

    Das ist oft wiederholt, von Forum zu Forum. Ich frage mich ernsthaft, warum die Leute das stets einfach so hinnehmen, ohne den Wahrheitsgehalt zu hinterfragen.

    Das ist ja schon ein schwerer Vorwurf. Es würde bedeuten, dass die Hersteller entweder bewusst täuschen würden oder nicht in Lage wären, ihr eigenes Programm funktional zu deaktivieren. Allein schon aus diesem Grund glaube ich das schon nicht.


    Ich glaube viel eher, dass die jeweiligen Anwender sich nicht hinreichend mit ihrem AV-Programm und der schwer überschaubaren Anzahl der Features auskennen und oftmals gar nicht wissen, wie man es korrekt konfiguriert bzw. deaktiviert.

    Das sieht man übrigens auch sehr gut daran, dass hier im Forum diese Fälle auf nahezu Null heruntergegangen sind, seit es oben das rote Banner mit den Hinweisen zur Konfiguration gibt. Das sollte doch nachdenklich stimmen.


    Kann irgendjemand der Wiederholer mal den Beweis antreten, dass deaktivierte AV-Programme tatsächlich noch in den Mailverkehr eingreifen?

    Ich meine damit nicht eventuelle Rückstände wie Proxy-Einstellungen etc. sondern dass tatsächlich, wie auch hier behauptet, die noch laufenden Prozesse aktiv eingreifen.

    Wer wenig oder gar nichts kann, schiebt's auf den Antiviruskram.

    (Compuzius, Buch 5)

  • Morgen, also dies Aussage, dass Virenscanner usw. nicht nötig sind weil Windows Defender alles kann, finde ich auch ziemlich verwegen. Nichts desto trotz war es der Virenscanner. Ich habe die Ausnahmenliste um Thunderbird ergänzt und siehe da, alles wieder ok. "Schuld" an dem Effekt ist vermutlcih das Scannen und fltern aller Prozesse beim senden von Mails.


    Danke & Grüße


    Carsten :-)

  • Hallo Carsten,


    danke für die Rückmeldung mit der Lösung für Dich in Deinem Set.

    Morgen, also dies Aussage, dass Virenscanner usw. nicht nötig sind weil Windows Defender alles kann, finde ich auch ziemlich verwegen.

    Das wird jetzt zwar ein gutes Stück OT, aber dennoch: Die Einschätzung, dass alleine der Windows Defender unter allen Umständen völlig ausreichend ist, teile ich ebenfalls nicht. Zum Beispiel kann ich bisher nicht klar nachvollziehen, wann und an welcher Stelle der Windows Defender bei Thunderbird eingreift, um eine Schutzwirkung zu entfalten. Beobachten konnte ich bisher lediglich, dass mbox-Dateien gescannt und durchaus auch enthaltene Viren dabei erkannt werden. Das kann freilich zu spät sein.


    Jedenfalls arbeitet Dein Trend Micro nun in Bezug auf Thunderbird ungefähr so, wie der Windows Defender auch wirken würde.


    Andernfalls müsstest Du wohl versuchen, die eigentliche Ursache weiter zu ergründen und dann für Abhilfe sorgen, damit Trend Micro wieder seine volle Funktionalität entfalten kann. Heißer Kandidat dürfte auch hier ein Zertifikatsthema sein. Kannst Du denn im Nachhinein noch eingrenzen, seit wann das Problem aufgekommen und ob es vielleicht im Zusammenhang mit dem Wechsel von TB 68.x zu 78.x eingetreten ist?


    Gruß

    Sehvornix

  • Ich habe die Ausnahmenliste um Thunderbird ergänzt und siehe da, alles wieder ok.

    Sehr gut. Dann hat es sich gelohnt, dass du dir das Teil mal genauer angeschaut hast anstatt unnötig die Deinstallationskeule zu schwingen. Es ist, wie oben geschrieben, in solchen Fällen fast immer so, dass man die AV "nur" korrekt konfigurieren muss.


    Als Teil dieser Konfiguration würde ich sehr empfehlen, die E-Mails komplett auszunehmen. Zumindest dann, wenn das mbox-Format verwendet wird, weil in diesem Fall ein positiver Scan zum Verlust eines ganzen Ordners führen kann.

    Wer das Feature dennoch nutzen möchte, für den hat Thunderbird die Option, eingehende Mails zuvor temporär zwischenzuspeichern. Das sollte man dann in jedem Fall aktivieren. Auf der sicheren Seite ist man aber, wenn man den Profilordner und das Live-Scannen ganz deaktiviert.


    also dies Aussage, dass Virenscanner usw. nicht nötig sind weil Windows Defender alles kann, finde ich auch ziemlich verwegen.

    Was allein die Erkennungsrate betrifft, steht der Defender den anderen nicht nach. Ihm fehlen allerdings viele der zusätzlichen Features, die andere bieten. Das macht ihn für Laien viel einfacher bedienbar und vermeidet die bekannten Probleme mit den Zertifikaten usw. .

    Wer dennoch Wert auf die Zusatzfunktionen legt, kommt dann umgekehrt nicht drumherum, sich seine AV-Software genauer anzuschauen und n sie entsprechend zu konfigurieren.

    Wer wenig oder gar nichts kann, schiebt's auf den Antiviruskram.

    (Compuzius, Buch 5)