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Thunderbird Product Updates

  • graba
  • 18. November 2025 um 17:55
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    • 18. November 2025 um 17:55
    • #1
    Thunderbird Adds Native Microsoft Exchange Email Support - The Thunderbird Blog
    Thunderbird Exchange support has finally landed for email in the latest monthly release. Find out what's in, out, and still on the way.
    blog.thunderbird.net

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    • 26. Juli 2026 um 23:27
    • #2
    Thundermail June 2026 update: what we learned after the first few waves of invites - The Thunderbird Blog
    Over the past several weeks, we have been welcoming early users from our waitlist into Thundermail, a few waves at a time. Many of you are now setting up your…
    blog.thunderbird.net

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    • 17. August 2026 um 22:55
    • #3
    Thunderbird: Features-Updates künftig alle zwei Wochen - camp-firefox.de
    Wie bei Firefox werden auch bei Thunderbird künftige Feature-Updates alle zwei statt wie bisher alle vier Wochen veröffentlicht werden.
    www.camp-firefox.de

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  • ggbsde
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    • 17. August 2026 um 23:39
    • #4

    Siehe dazu auch die Topicbox.

  • _C-E_
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    • 18. August 2026 um 08:50
    • #5

    Was haltet Ihr von meinem Vorschlag, die ESR-Version als Standard zu setzen? (also dass beim Download von TB die ESR-Version als "Recommended" voreingestellt wird)

  • s_hentzschel
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    • 19. August 2026 um 17:15
    • #6
    Zitat von _C-E_

    Was haltet Ihr von meinem Vorschlag, die ESR-Version als Standard zu setzen?

    Überhaupt nichts. ESR-Versionen haben Unternehmen als primäre Zielgruppe. Für den Privatanwender überwiegen in der Regel ganz klar die Nachteile. Und nein, die Häufigkeit der Updates ist kein Argument, weil Thunderbird ESR nicht nennenswert seltener aktualisiert wird. Der Umfang der Neuerungen spricht ebenfalls dagegen und nicht dafür, weil kleinere Portionen an Änderungen logischerweise sehr viel weniger Risiko pro Update bringen. Mozillas Metriken haben in der Vergangenheit auch schon belegt, dass ein schnellerer Release-Zyklus zu einer verbesserten Stabilität führt.

  • _C-E_
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    • 19. August 2026 um 20:39
    • #7

    Lieber s_hentzschel,
    da sehe ich einige Dinge anders:
    1.
    ESR-Versionen haben als primäre Zielgruppe alle, die Wert auf Verlässlichkeit legen. Das trifft natürlich in besonderem Maße auf Unternehmen zu, aber nicht weniger auf Privatanwender.
    2.
    Thunderbird ESR wird signifikant seltener aktualisiert. Die "Release"-Version wird zukünftig alle 2 Wochen aktualisiert, davon ist die ESR-Version "meilenweit" entfernt.
    3.
    Aus welchen Metriken lässt sich ableiten, dass ein schnellerer Thunderbird-Release-Zyklus zu einer verbesserten Stabilität führt?

    Und zu guter Letzt: Wenn die ESR als Standard gesetzt wäre, würde das praktisch niemandem schaden - jeder User, der das möchte, kann jederzeit auf die "Release"-Version umsteigen.

  • s_hentzschel
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    • 19. August 2026 um 21:35
    • #8
    Zitat von _C-E_

    da sehe ich einige Dinge anders:

    Das darfst du gerne tun. Aber ehrlich gesagt lese ich aus deinem Beitrag nur Annahmen heraus, von denen ich nicht erkennen kann, worauf diese begründet sind, obwohl ich mich ja doch intensiver mit Mozilla befasse und daher ein paar Zusammenhänge erkennen sollte.

    Zitat von _C-E_

    ESR-Versionen haben als primäre Zielgruppe alle, die Wert auf Verlässlichkeit legen. Das trifft natürlich in besonderem Maße auf Unternehmen zu, aber nicht weniger auf Privatanwender.

    Von den Fakten her sieht es so aus: Privatanwender dürfen selbstverständlich genauso Thunderbird ESR verwenden wie jeder andere auch. Aber die von Mozilla definierte Zielgruppe für ESR-Versionen waren von Anfang an Unternehmen. Anders formuliert: Ohne diese Zielgruppe würde es ESR-Versionen heute überhaupt nicht geben. Ausschlaggebende Motivation war, dass es Unternehmen mit strengen Richtlinien zur Software-Aktualisierung gibt, in denen nicht monatlich Funktions-Updates geprüft werden können. Thunderbird Enterprise wird einen nochmal strengenden Unternehmens-Fokus setzen und definitiv kein Privatanwender-Produkt sein, aber das ist Zukunftsmusik und soll hier nicht das Thema sein.

    Bei Thunderbird kommt eine historische Komponente hinzu, dass es lange Zeit nur ESR-Versionen gab, ohne so genannt zu werden. Aber man basierte de facto auf Firefox ESR. Das lag daran, dass das Thunderbird-Team zwischenzeitlich sehr klein war und man nicht die Ressourcen hatte, um mit Firefox Schritt zu halten. Aber diese Zeiten sind vorbei und so konnte MZLA dann auch für Thunderbird den separaten ESR-Kanal einführen, der ganz ausdrücklich und bewusst nicht zum Standard für Privatanwender gemacht worden ist.

    Stichwort Verlässlichkeit: Es gibt keinen Beleg dafür, dass die ESR-Version „verlässlicher” sei. Die Vergangenheit deutet wie gesagt eher darauf hin, dass die Verlässlichkeit davon profitiert, wenn Thunderbird nicht nur einmal im Jahr über Bugfixes hinaus aktualisiert wird. Und das ist sogar ohne Blick auf Firefox sichtbar: Vor den monatlichen Releases hat es bei Thunderbird lange gedauert und viele Probleme gegeben, ehe bestehende Nutzer auf neue Major-Releases aktualisiert werden konnten. Diese jährlichen Releases sind jetzt Thunderbird ESR und die Versionswechsel laufen signifikant besser, seit es die monatlichen Major-Releases gibt, weil auf dem Weg schon viel mehr Probleme gefunden und gelöst werden.

    Zitat von _C-E_

    Thunderbird ESR wird signifikant seltener aktualisiert. Die "Release"-Version wird zukünftig alle 2 Wochen aktualisiert, davon ist die ESR-Version "meilenweit" entfernt.

    Machen wir auch hier einen Fakten-Check: Parallel zu Thunderbird 153.0 erschien Thunderbird ESR 153.0. Parallel zu Thunderbird 153.0.1 erschien Thunderbird ESR 153.0.1. Parallel zu Thunderbird 153.0.2 erschien Thunderbird ESR 153.0.2. Parallel zu Thunderbird 153.0.3 erschien Thunderbird ESR 153.0.3. Parallel zu Thunderbird 154.0 erschien Thunderbird ESR 153.1.

    Also nein, Thunderbird ESR wird nicht „signifikant seltener”, sondern genauso häufig aktualisiert. Es mag über das Jahr gesehen vielleicht das eine oder andere Update weniger für die ESR-Version geben, aber das wird nicht signifikant anders sein können. Schon deswegen nicht, weil Thunderbird auf die Mozilla-Plattform setzt und nicht zuletzt durch die neuen KI-Möglichkeiten in einem sehr viel höheren Tempo Sicherheitslücken gefunden werden, für die Thunderbird genauso Updates wie Firefox veröffentlichen muss, selbst wenn der entsprechende Code vielleicht nicht direkt Thunderbird-Funktionen betrifft.

    Die Änderung des Veröffentlichungs-Zyklus finaler Versionen von vier auf zwei Wochen ändert an der Frequenz der Updates überhaupt nichts. Termine, an denen in Zukunft „zusätzliche” Major-Releases erscheinen, sind einfach nur Termine, an denen ansonsten ein Bugfix-Update erschienen wäre. Genauso ändert sich durch die Änderung von vier auf zwei Wochen für Major-Releases nichts am Gesamt-Umfang der Änderungen, die Nutzer erreichen. Es wird die exakt gleiche Menge an Änderungen einfach nur in zwei Teile aufgeteilt. Diese Änderung kann also auch kein Anlass sein, jetzt plötzlich wieder die ESR-Version zum Standard machen, wenn es vorher keinen Anlass dazu gab. Ein solcher Zusammenhang existiert einfach nicht.

    Zitat von _C-E_

    Aus welchen Metriken lässt sich ableiten, dass ein schnellerer Thunderbird-Release-Zyklus zu einer verbesserten Stabilität führt?

    Als Mozilla das Rapid Release Modell für Firefox eingeführt hatte, waren öffentlich Metriken dokumentiert, die zeigten, dass die Stabilität von Firefox zugenommen hat. Das kannst du auf Thunderbird übertragen, weil Thunderbird quasi auf Firefox basiert. Das ist nicht nur vollkommen logisch, sondern wurde mehr oder weniger genau so jetzt auch von MZLA als eines der Argumente genannt, wieso man Firefox auch hier wieder folgt: „Less code shipped per release, enabling faster regression detection and faster delivery of features/fixes to users”. Je kleiner jeder Major-Release ist, desto weniger Risiko für Regressions bringt jede neue Version, weil Probleme schneller und vor allem näher an der Ursache von der Masse erkannt und behoben werden können.

    Zitat von _C-E_

    Wenn die ESR als Standard gesetzt wäre, würde das praktisch niemandem schaden - jeder User, der das möchte, kann jederzeit auf die "Release"-Version umsteigen.

    Das ist ein sehr merkwürdiges „Argument”, denn genau das Gleiche wäre umgekehrt genauso möglich.

    Und doch, es würde Nutzern „schaden”, wenn du es unbedingt so formulieren möchtest. Die Wahrscheinlichkeit für Bugs und Probleme steigt, wenn die Neuerungen eines kompletten Jahres auf einmal statt paketweise ausgeliefert werden, und neue Funktionen erreichen die Nutzer wesentlich später, was natürlich ein Nachteil und kein Vorteil ist. Und jetzt komm nicht damit, dass Nutzer generell keine neuen Funktionen wollten, denn das stimmt so pauschal nicht. Wenn Nutzer bis zu ein Jahr auf Neuerungen warten müssen, ist das eine verdammt lange Zeit.

    Im Übrigen gibt es auch noch andere Aspekte wie die Sicherheit. Ja, Sicherheitslücken werden auch in Thunderbird ESR geschlossen, natürlich. Aber grundlegende Verbesserungen der Sicherheits-Architektur kann es nur im Rahmen von Major-Releases geben. Daher wird die Mainstream-Version, egal ob bei Firefox oder Thunderbird, immer als tendenziell sicherer gelten, als das ESR-Pendant. Im besten Fall gibt es keinen Unterschied, im schlechtesten Fall ist die ESR-Version im Nachteil. Es wird nie umgekehrt sein können.

    11 Mal editiert, zuletzt von s_hentzschel (19. August 2026 um 23:11)

  • RR512
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    • 19. August 2026 um 23:29
    • #9
    Zitat von s_hentzschel

    von Mozilla definierte Zielgruppe für ESR-Versionen waren von Anfang an Unternehmen.

    Also das kann ich so gar nicht unterschreiben. Von Anfang an gab es bei Thunderbird nur und ausschließlich ESR-Versionen und Release mit 4-wöchigen und in Kürze 2-wöchigen Update-Zyklen wurde erst im März 2025 eingeführt.

    Zitat von s_hentzschel

    dass Nutzer generell keine neuen Funktionen wollten,

    Auch das sehe ich etwas anders. Ich will mit meiner Software so arbeiten, wie ich es gewohnt bin und brauche nicht alle Nasen lang irgendwelche neuen Funktionen. Zumal meine Erfahrung mir sagt, dass damit auch immer wieder neue Fehler ins Programm kommen.

    Ich verwende Thunderbird übrigens seit 2011. Seitdem mir ein ungewolltes Zwangsupdate auf Thunderbird 102 (ESR) den kompletten, seit 2014 geführten Kalender ruiniert hat, bleibe ich eisern bei der älteren ESR-Version und mache das Update auf die neue ESR-Version erst, wenn ich diese für einigermaßen ausgereift halte. Das mache ich vor allem an der Anzahl der mit einem Update behobenen Fehler fest. Denn auch hier sagt mir die Erfahrung: Wenn in Thunderbird 153.0 ESR rund 180 Fehler behoben wurden und in den Nachfolgeversionen von Thunderbird 153 ESR weitere Fehler behoben werden müssen, dann ist Thunderbird 153 ESR noch lange nicht ausgereift. Und immerhin gibt es ja noch Sicherheitsupdates für Thunderbird 140 ESR.

    Bei der Veröffentlichung der ersten Release-Versionen hat das Thunderbird-Team übrigens folgendes Ziel formuliert:

    Bis Ende 2025 sollen 20% der Thunderbird-Nutzer die Release-Version verwenden. Demzufolge verwenden rund 80% der Thunderbird-Nutzer die ESR-Version.

    Gemessen daran sind nach meinem Eindruck hier im Forum Probleme mit den Release-Versionen überproportional stark vertreten.

    Insgesamt sehe ich das eher so, wie _C-E_ . Ich lebe mit der ESR-Version auf alle Fälle stressfereier. Natürlich helfe ich auch gern Nutzern der Release-Versionen, soweit ich das kann.

    Viele Grüße

    Reinhard

    - Thunderbird ESR (32 Bit) (aktuelle Version), Windows 10 Pro (x64) Version 22H2, alle Mailkonten IMAP, Anbieter T-Online und Strato, Windows Defender, Windows Firewall

  • s_hentzschel
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    • 20. August 2026 um 00:12
    • #10
    Zitat von RR512

    Also das kann ich so gar nicht unterschreiben. Von Anfang an gab es bei Thunderbird nur und ausschließlich ESR-Versionen und Release mit 4-wöchigen und in Kürze 2-wöchigen Update-Zyklen wurde erst im März 2025 eingeführt.

    Bitte lies den gesamten Teil und ziehe nicht den einzelnen Satz aus seinem Gesamt-Kontext, ohne zu berücksichtigen, was ich darüber hinaus geschrieben habe. Mal abgesehen davon, dass „von Anfang an nur und ausschließlich” nicht der Wahrheit entspricht, sondern auch nur innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens richtig ist, war ich darauf eingegangen, wieso Thunderbird lange Zeit auf der ESR-Version basierte, auch wenn die Thunderbird-Version nicht ESR hieß. Es ist und bleibt ein Fakt, dass ESR von Mozilla für die Unternehmens-Zielgruppe von Firefox eingeführt wurde und Thunderbird darauf aufsetzte, weil das den langsameren Release-Zyklus ermöglichte, der zu dem Zeitpunkt notwendig war. Das ändert nichts daran, wieso es die ESR-Version überhaupt gibt und Thunderbird darauf aufbauen konnte, und auch nichts daran, dass Thunderbird mittlerweile wieder dem Modell von Firefox folgt - und damit auch der Ausrichtung. Deswegen hat MZLA auch den monatlichen Release zum Standard gemacht und eben nicht Thunderbird ESR.

    Zitat von RR512

    Auch das sehe ich etwas anders. Ich will mit meiner Software so arbeiten, wie ich es gewohnt bin und brauche nicht alle Nasen lang irgendwelche neuen Funktionen.

    Du darfst das selbstverständlich persönlich halten, wie du möchtest, aber MZLA muss entscheiden, was das beste für die Mehrheit ist. Zumal es auch überhaupt nicht der Wahrheit entspricht, dass man mit der Mainstream-Version nicht „arbeiten könnte, wie man es gewohnt” sei. Bei Thunderbird sind die Änderungen ohnehin meistens sehr überschaubar.

    Zitat von RR512

    Zumal meine Erfahrung mir sagt, dass damit auch immer wieder neue Fehler ins Programm kommen.

    Auf lange Strecke ändert sich nichts daran, welche Funktionen du bekommst. Und wie gesagt ist das Risiko für Probleme bei nur einem Update pro Jahr logisch größer als bei einer Verteilung über viele Updates. Dass es immer auch Fehler geben wird, ändert sich dadurch nicht.

    Zitat von RR512

    ungewolltes Zwangsupdate

    So etwas gibt es in Mozilla-Produkten nicht.

    Zitat von RR512

    Wenn in Thunderbird 153.0 ESR rund 180 Fehler behoben wurden und in den Nachfolgeversionen von Thunderbird 153 ESR weitere Fehler behoben werden müssen, dann ist Thunderbird 153 ESR noch lange nicht ausgereift.

    Das ist eine naive Schlussfolgerung. Mal abgesehen davon, dass „Bugs” im Mozilla-Jargon nicht nur Fehler meinen, sprechen wir hier immer noch von Software und Software ist niemals fertig entwickelt. Das gibt es nicht. Das hat auch überhaupt nichts mit Mainstream vs. ESR zu tun. Und natürlich wird gerade am Anfang eines neuen Major-Releases noch mehr nachgezogen als am Ende eines Lebens-Zyklus. Das liegt in der Natur der Sache, hat aber keine Aussagekraft bezüglich der Qualität.

    Vor allem unterstützt diese Aussage von dir nicht einmal deine eigene Argumentation, dass Thunderbird ESR die bessere Option sei. Die Mainstream-Version hat logischerweise sehr viel weniger „Bugs” zwischen den Versionen, weil damit immer nur ein Bruchteil auf einmal ausgeliefert wird, und auch das Erkennen und Beheben von Fehlern sehr viel schneller und einfacher geht, wenn Änderungen nicht schon bis zu ein Jahr zurückliegen und in der Zwischenzeit viele andere Dinge den gleichen Code angegriffen haben. Wenn du also wirklich mit der Anzahl der Bugs zwischen Versionen argumentieren möchtest, spricht genau das eher für die Mainstream-Version.

    Zitat von RR512

    Bis Ende 2025 sollen 20% der Thunderbird-Nutzer die Release-Version verwenden. Demzufolge verwenden rund 80% der Thunderbird-Nutzer die ESR-Version.

    Deine Zahlen sind veraltet. Stand 6. August 2026 nutzen mittlerweile nur noch 63 Prozent aller Thunderbird-Nutzer Thunderbird ESR, Tendenz stark sinkend. Im Dezember 2025 waren es noch 74 Prozent (also da auch schon weit unter den 80 Prozent, die laut deinem Zitat angestrebt worden waren). Und es wird erwartet, dass sich die Zahl noch viel weiter in Richtung Mainstream verschieben wird. Denn nochmal: Genau das ist besser für die meisten Nutzer und das, was MZLA möchte.

    Zitat von RR512

    Gemessen daran sind nach meinem Eindruck hier im Forum Probleme mit den Release-Versionen überproportional stark vertreten.

    Mal abgesehen davon, dass das Forum nicht repräsentativ für die Verteilung von Problemen ist, ist das doch eine völlige Milchmädchenrechnung, wenn neue Major-Releases für Thunderbird ESR nur einmal im Jahr erscheinen, während sich Probleme der Mainstream-Version viel natürlicher über das gesamte Jahr verteilen.

  • _C-E_
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    • 20. August 2026 um 01:06
    • #11
    Zitat von s_hentzschel

    Machen wir auch hier einen Fakten-Check: Parallel zu Thunderbird 153.0 erschien Thunderbird ESR 153.0. Parallel zu Thunderbird 153.0.1 erschien Thunderbird ESR 153.0.1. Parallel zu Thunderbird 153.0.2 erschien Thunderbird ESR 153.0.2. Parallel zu Thunderbird 153.0.3 erschien Thunderbird ESR 153.0.3. Parallel zu Thunderbird 154.0 erschien Thunderbird ESR 153.1.

    Stimmt. Aber hier gibt es den entscheidenden Unterschied: bei den neuen ESR-Versionen wurden nur Bugs gefixt oder Sicherheitslücken gestopft. Bei den "Release"-Versionen kamen aber (immer?) neue Funktionen* hinzu oder es gab funktionale Änderungen, die dann natürlich mit einem gewissen erhöhten Bug-Risiko** einhergehen - das ist mein Kritikpunkt. Ich würde den Usern meines Software-Produktes als Standard immer die bewährte Lösung anbieten, und jedem, der ein etwas erhöhtes Risiko eingehen mag, um immer die allerneuesten Features zu haben, die Möglichkeit geben, das aktiv zu tun - aber wie gesagt, das wäre meine Vorgehensweise; wenn das TB-Team meint, anders herum wäre es besser, na dann okay. Für beide Herangehensweisen gibt es Für und Wider - um eine nicht auf einzelnen Meinungen basierende Entscheidung zu treffen, müsste man eine statistisch ausreichende Zahl von "Normalusern" befragen, welche Variante sie bevorzugen würden.

    * Beispiel 154:
    new Preview functionality for attachments on macOS

    new CMS message with AuthEnvelopedData can be decrypted properly in Thunderbird

    new Global search results can open in list view by default with new setting

    new "Copy To" folder context menu added for message/rfc822 attachments

    new Optional system tray mode that hides Thunderbird when the last window closes

    new Support for dragging message/rfc822 type MIME attachments to folder tree

    new Microsoft Graph enabled for Microsoft 365

    ** siehe

    Beitrag

    RE: Thunderbird 154.0 | Dateien & Anhänge | hier: Druck PDF durch Vorschau in Thunderbird

    Es dürfte sich um einen Bug handeln. Dort ist erst vor wenigen Tagen dran gearbeitet worden (Bug2057444). Da der Bug schon geschlossen war, habe ich einen neuen eröffnet (Bug2064721)
    ggbsde
    19. August 2026 um 16:21
  • RR512
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    • 20. August 2026 um 08:10
    • #12

    ... ungewolltes Zwangsupdate ...

    Zitat von s_hentzschel

    So etwas gibt es in Mozilla-Produkten nicht.

    Ich würde das ja auch nicht glauben, wenn ich es nicht selbst erlebt hätte. Und alle Jahre wieder gibt es genau dazu hier im Forum Hilferufe.

    Ich steig jetzt aus dieser Diskussion aus. Du überzeugst mich nicht und ich will Dich auch nicht bekehren.

    Viele Grüße

    Reinhard

    - Thunderbird ESR (32 Bit) (aktuelle Version), Windows 10 Pro (x64) Version 22H2, alle Mailkonten IMAP, Anbieter T-Online und Strato, Windows Defender, Windows Firewall

  • Mapenzi
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    • 20. August 2026 um 11:52
    • #13
    Zitat von RR512

    Ich verwende Thunderbird übrigens seit 2011.

    Wie ist das mit der folgenden Aussage zu vereinbaren?

    Zitat von RR512

    Von Anfang an gab es bei Thunderbird nur und ausschließlich ESR-Versionen

    Das stimmt allerdings nicht >>> https://www.thunderbird.net/fr/thunderbird/releases/

    ESR Versionen gab es erstmals für die v115, also seit zwei oder drei Jahren.
    Die erste Thunderbird Version wurde vor 23 Jahren veröffentlicht, und davor gab es schon die Mozilla Suite und im letzten Jahrhundert Netscape Communicator, beide Vorläufer von Firefox und Thunderbird.

    Zitat von RR512

    Ich will mit meiner Software so arbeiten, wie ich es gewohnt bin

    Never change a winning team?

    Zitat von RR512

    und brauche nicht alle Nasen lang irgendwelche neuen Funktionen.

    Du weißt doch sicherlich auch, dass neue Funktionen häufig auf Grund von Verbesserungs- oder Änderungswünschen ("enhancement reports") der Benutzer entstehen. Oder es werden Funktionen in den Code integriert, die vorher nur über ein Add-on zu erhalten waren. Und etliche dieser Add-ons waren nicht mehr von ihren Autoren angepasst worden.
    Natürlich braucht nicht jeder Benutzer jede neue Funktion, er ist aber auch nicht verpflichtet sie zu benutzen. Es gibt einige Funktionen in Thunderbird, die ich nicht benutze, da sie mir keinen Mehrwert bringen, z. B. die Kartenansicht. Aber es stört mich nicht, dass sie angeboten wird. Dafür freuen sich aber andere darüber, dass es sie gibt.

    Abgesehen von einigen Bugs, die die macOS Versionen betrafen, hatte ich mit den früheren release Versionen keine Probleme, und auch die "neuen" release Versionen geben mir keinerlei Veranlassung, auf ESR zu wechseln.

    Ich möchte hier noch hervorheben, dass ich mit Sören völlig übereinstimme. Es ist wahrscheinlich das erste Mal, seit ich seine Prosa lese, aber vielleicht nicht das letzte Mal.

  • Drachen
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    • 20. August 2026 um 17:45
    • #14

    Abgesehen vom Rest: ich habe NIE ein Zwangsupdate erlebt.

    Es gab vor Jahren mal das eine oder andere ungewollte Update, weil ich das automatische Update nicht deaktiviert hatte, aber Zwang nie.

    Und ich finde, dass das MAßLOS übertrieben wird mit diesen ewigen ZANGSbehauptungen, nicht nur hier. Oft genug werden eigene Verantwortlichkeiten auf die Art vertuscht ...

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