Kalender, der zwei google accounts vereint und von PC (thunderbird mail), tablet und zwei smartphones sowohl editiert werden kann als auch allen Geräten die updates zur Verfügung stellen soll (zum gegenchecken von neuen Terminen)

  • Also lösche ich alle lokalen Kalender auf tablet und den beiden smartphones

    die haben nichts mit dem lokalen Kalender in Thunderbird zu tun.

    Was das für lokale Kalender in den Mobil-Geräte sind weiß ich nicht.
    Da muss Du schon genau nachschauen was für Termine dort drin sidn, gegebenenfalls muß Du diese auch noch in die Googlekalender verschieben.


    Gruß
    EDV-Oldi

  • Muss ich auf dem PC (wo ich gerne den TB behalten möchte) dann nach jedem neu eingefügten Termin notgedrungen export/import des ics files durchführen...?

    Mach mal eine kurze Rast und lies dich zum Grundprinzip ein :)


    Die Idee ist, dass der Kalender generell auf einem Server liegt (in deinem Fall zwei Kalender und beide bei Google) und die Clients sich damit verbinden. Mit dem Client Thunderbird hast du das bereits erledigt, für Smartphone und Tablets steht das wohl noch aus.


    Die bisherigen lokalen Kalender werden damit obsolet! Löschen würde ich sie abererst nach einer Übergangsphase und nicht sofort, denn oft stellt man erst hinterher fest, dass da ein Termin in einigen Monate gewesen wäre, der beim Kopieren übersehen wurde und beim Löschen komplett weg gewesen wäre ......


    Künftige Termine trägst du in den mit dem Server synchronisierten Kalender ein. Der Client überträgt sie an den Server und alle anderen mit demselben Serverkalender verbundenen Clients sehen diese neuen Termine dann nach i.d.R. wenigen Minuten (je nach Sync-Intervall) ebenfalls. Sinngemäß gilt das natürlich auch für geänderte und gelöschte Termine. Die Intervalle sollte man nicht unnötig eng stellen, einerseits wartet man nur selten ständig auf den nächsten neuen ganz eiligen und zeitnahen Termin, andererseits kostet das auch Akku bei den Mobilgeräten.


    Technisch wäre es das schon ungefähr. Langfristig solltest du zumindest im Hinterkopf behalten, dass Google vielleicht nicht der optimale Platz ist, um Kontaktdaten von Freunden und Verwandten oder ggf. gar Kunden zu speichern. Aber zuerst schau mal, dass du das Ganze gut hinbekommst und dich mit dem Prinzip vertraut machst, Anbieterwechsel kann man auch später angehen. Nur vergessen sollte man es nicht, denn die Kontaktdaten Dritter ohne deren Zustimmung bei Google zu speichern, ist nicht ganz ohne ...


    MfG

    Drachen



    PS: Fürs nächste mal bitte den Betreff nicht so ellenlang machen; "Krieg und Frieden" steht ja auch nicht zu einem Drittel außen auf der Titelseite oder dem Buchrücken ;)

  • Technisch wäre es das schon ungefähr. Langfristig solltest du zumindest im Hinterkopf behalten, dass Google vielleicht nicht der optimale Platz ist, um Kontaktdaten von Freunden und Verwandten oder ggf. gar Kunden zu speichern.

    ... was wäre z.B. deine Empfehlung ? Und sage jetzt bitte nicht Microsoft-Konto. Es gibt so einige Beiträge und Hilferufe in den Windows-Foren wo MS aus nicht nachvollziehbaren Gründen rigoros Konten gesperrt hat. Und dann ist ALLES weg !

    Deshalb fahre ich zweigleisig, sowohl MS- als auch div. Google-Konten.

    Nachtrag:

    Selbst wenn MS oder Google meine Kontakte löscht oder wie auch immer, diese sind lokal im TB Adressbuch  :)

    Gruß Micha


    Mein produktiver Mailclient ist der Thunderbird mit der derzeitigen aktuellsten Version.

    Ansonsten in diversen VMs und zu Testzwecken diverse portable TB in den Versionen 91.* und Beta.

  • Wenn es um verschlüsselte Mails geht, kommt die Lösung von «mailbox.org» wohl eher nicht in Frage …

    Aus welchem Grund nicht? Wenn es valide Gründe gibt, solltest du sie auch nennen und nicht nur einen Link posten, aus dem diese Gründe nicht konkret hervorgehen.

    Ich mir jetzt zusammenreimen, dass dich der Guard stört, weil er erfordert, dass man die privaten Schlüssel auf deren Server speichert, was sie auch ausführlich erläutern.


    Gleich zu Beginn schreiben sie aber:


    Quote

    Der mailbox.org-Guard ist nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zu OpenPGP gedacht


    Das ist ein zusätzliches Angebot an diejenigen, die sich nicht selbst mit OpenPGP herumschlagen wollen. Selbstverständlich kann jeder wie gewohnt seine eigenen Schlüsselpaare verwenden.

    Ich kann darin schwerlich etwas erkennen, was diesen Provider, der einen anerkannt hohen Datenschutzstandard hat, infrage stellen würde.

    Wer wenig oder gar nichts kann, schiebt's auf den Antiviruskram.

    (Compuzius, Buch 5)

  • Wenn es valide Gründe gibt, solltest du sie auch nennen und nicht nur einen Link posten, aus dem diese Gründe nicht konkret hervorgehen.

    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Dem interessierten Leser muß man nichts «vorkauen» - die Vor- und Nachteile sind verständlich dargestellt. Die anderen interessiert der Link sowieso nicht.

    Ich mir jetzt zusammenreimen, dass dich der Guard stört, weil er erfordert, dass man die privaten Schlüssel auf deren Server speichert, was sie auch ausführlich erläutern.

    Genau - den privaten Schlüssel aus der Hand zu geben ist ein "NoGo"!

    Gleich zu Beginn schreiben sie aber:


    Zitat


    Der mailbox.org-Guard ist nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zu OpenPGP gedacht

    Das ist falsch. Ganz zu Beginn schreiben sie:


    "Mit unserem mailbox.org-Guard haben wir die erste PGP-Implementierung im Webclient, die Sicherheit, Komfort und Unkompliziertheit so miteinander vereint, dass sie von jedermann flächendeckend und standortunabhängig verwendet werden kann."


    Damit suggerieren sie dem unbedarften Anwender Sicherheit, die serverseitige Ver- und Entschlüsselung nicht bieten kann.

  • Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

    Wenn man keine fachlichen Argumente mehr hat ... .


    Genau - den privaten Schlüssel aus der Hand zu geben ist ein "NoGo"!

    Das sehe ich ebenso. Und auch mailbox.org selbst hat dazu durchaus Bedenken und spricht das ausführlich an.

    Den dazu wichtigsten Punkt unterschlägst du leider, nämlich den, dass dies nur ein zusätzliches Angebot an diejenigen ist, die sonst überhaupt nicht verschlüsseln würden. Der Anwender hat die Wahl.


    Das ist falsch.

    Nein, das war ein Zitat. Es steht dort. Kann jeder nachlesen.


    Damit suggerieren sie dem unbedarften Anwender Sicherheit, die serverseitige Ver- und Entschlüsselung nicht bieten kann.

    Du unterstellst ihnen eine böse Absicht. Das trifft aber nicht zu. Sie weisen sehr deutlich darauf hin, dass der private Schlüssel in diesem Fall auf deren Servern liegt und erläutern ausführlich die Vor- und Nachteile. Sogar in Fettschrift und farbig markiert. Am Ende listen sie nochmals die Nachteile auf und schreiben:

    Quote
    • Ver- und Entschlüsselung erfolgt auf dem Server, daher keine vollständige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.
    • Speicherung von privaten PGP-Keys auf fremden Servern (als prinzipielles Problem)
    • Der mailbox.org-Guard bietet „hinreichende Sicherheit“, aber keine „absolute Sicherheit"


    Sie haben den Sachverhalt sehr offen und transparent dargestellt. Das ist das absolute Gegenteil von "jemandem etwas suggerieren wollen".


    Falls du dich fragst, ob ich dort Kunde bin. Nein, bin ich nicht. Auch nicht bei dem zweiten oben genannten Provider, Posteo. Ich mag nur solch grobe Unsachlichkeit nicht, schon gar nicht, wenn sie dem Versuch dient, einen Provider schlechtzureden, der auch laut unabhängigen Stellen faktisch zu den besten in Sachen Datenschutz gehört.

    Wer wenig oder gar nichts kann, schiebt's auf den Antiviruskram.

    (Compuzius, Buch 5)

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  • Wenn man keine fachlichen Argumente mehr hat ... .

    «Quotemarder»[1] - wenn du dich immer selbst angesprochen fühlst, ist das nicht mein Problem.

    Den dazu wichtigsten Punkt unterschlägst du leider, nämlich den, dass dies nur ein zusätzliches Angebot an diejenigen ist, die sonst überhaupt nicht verschlüsseln würden. Der Anwender hat die Wahl.

    Ich habe nichts unterschlagen, sondern einen Link zu dem genannten Mailanbieter gesetzt - mehr nicht.

    Nein, das war ein Zitat. Es steht dort. Kann jeder nachlesen.

    Nochmals «Quotemarder» - du schriebst: "Gleich zu Beginn schreiben sie aber: Zitat …"


    Das ist falsch! Gleich zu Beginn steht etwas anderes, s. o.


    [1] http://www.rrr.de/~kathinka/akronyme.htm

    Diese Methode ist schon seit Usenetzeiten bekannt - so langsam wird es langweilig …

  • Danke. Für den Fall, dass friehans Interesse daran hat, seine Daten bei einem anderen Provider abzulegen, gehen wir also zurück zu den Beiträgen #22 und #24 und stellen fest, dass schlingo eine valide Empfehlung für zwei datenschutzrechtlich sehr gut bewertete Provider gegeben hat. :)

    Wer wenig oder gar nichts kann, schiebt's auf den Antiviruskram.

    (Compuzius, Buch 5)

  • MSFreak: Posteo.de und mailbox.org wurden bereits genannt, aber ich würde es ergänzen um andere einheimische - und damit dem stärkeren Datenschutz unterliegende - Anbieter wie gmx.net, telekom.de und vermutlich auch web.de.

    Selfhosting kommt theoretisch auch hinzu, aber sicherer VPN-Zugriff aufs heimische Netz ist nichts, was man mal so eben zwischendurch selber hinbekommt, sofern man denn überhaupt von unterwegs aus zugreifen und ggf. Kontakte auch pflegen und syncen will.


    Aber schauen wir mal, was friehans an Fortschrittsmeldungen liefert :)

  • damit dem stärkeren Datenschutz unterliegende - Anbieter wie gmx.net, telekom.de und vermutlich auch web.de.

    Dazu möchte ich nur kurz anmerken, dass man bei Gmx und Web.de bei einer datenschutzfreundlichen Konfiguration allerdings auch böse auf die Nase fallen kann. Stichwort: "Intelligentes Postfach".

    https://www.faz.net/aktuell/wi…ails-gucken-15716288.html


    Also nicht blind irgendwelche Popups im Webmail abnicken...

  • Dazu möchte ich nur kurz anmerken, dass man bei Gmx und Web.de bei einer datenschutzfreundlichen Konfiguration allerdings auch böse auf die Nase fallen kann. Stichwort: "Intelligentes Postfach".

    https://www.faz.net/aktuell/wi…ails-gucken-15716288.html


    Also nicht blind irgendwelche Popups im Webmail abnicken...

    … wobei GMX z. B. die Zustimmung zur AGB-Aktualisierung ziemlich aggressiv einfordert:



    Und auch bei der «Briefankündigung» sollte man genau überlegen, bevor man sie aktiviert.


    https://www.heise.de/news/GMX-und-Web-de-lassen-Nutzer-in-ihre-Post-Briefsendungen-schauen-5995914.html


    Offensichtlich soll mit Lockangeboten das Postgeheimnis nach und nach aufgeweicht werden …


    (Ja - ich habe auch eine GMX-Adresse, aber nur als «Wegwerfadresse» für Spammails. Da können sie gerne reinschauen. :evil: )

  • Ich möchte mal darauf hinweisen, dass es hier um Kalender geht. E-Mails kann jeder Anwender, der das möchte, Ende-zu-Ende verschlüsseln. Dann können selbst Google und Co. und auch ein intelligentes Postfach nicht mehr in die Mails schauen. Dieses Problem ließe sich also weitgehend auf Anwenderseite lösen, zumindest in der Theorie.


    Bei Kalendern und Adressbüchern ist das in der Regel anders.


    Deshalb sollte man hier besonderes Augenmerk auf den Provider legen. Das beginnt schon damit, ob er dem europäischen Recht unterliegt oder nicht.

    Wer wenig oder gar nichts kann, schiebt's auf den Antiviruskram.

    (Compuzius, Buch 5)